Vanitas-Stillleben, Peter Willebeeck
Peter Willebeeck
Vanitas-Stillleben
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Peter Willebeeck

Vanitas-Stillleben, ca. 1650


Maße
88,8 x 73,7 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
1212
Erwerbung
Erworben 1892
Status
Ausgestellt, 2. Obergeschoss, Alte Meister, Raum 8

Texte

Über das Werk

Totenschädel und Pistole verleihen diesem Stillleben von Peter Willebeeck einen auch dem heutigen Betrachter sofort verständlichen Sinn. Sie erlauben es, bei einer Reihe weiterer Gegenstände eine entsprechende Sinngebung zu erkennen: so in der Uhr, die die verrinnende Zeit anzeigen, aber nicht festhalten kann, oder im unausweichlich verklingenden Ton der Laute. Subtiler, aber im Kontext der zuvor genannten Objekte nicht weniger nachvollziehbar, kommt die Vergänglichkeit auch im zerbrechlichen Glas, im umgestürzten Trinkpokal oder in der welkenden Blüte zum Ausdruck.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Vanitas-Stillleben
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1892

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
  • 11R6 Vanitas-Stillleben
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
August Quirin Schmetz, Aachen
Verst. durch Auktionshaus Bangel, Frankfurt am Main, als "Willem Klaasz. Heda" an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 7. März 1892 (Nr. 45).

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

23.04.2024