DEODATO DI ORLANDO
Trauernder Johannes
um 1300
Mischtechnik auf Pappelholz
Inv. Nr. 1887
54 × 43 cm
Die wie ein autonomes Bild wirkende Darstellung ist nur das Fragment eines Tafelkreuzes, das auf dem seitlich erweiterten Kreuzstamm den gekreuzigten Christus und auf den gleichfalls zu Bildfeldern vergrößerten Enden des Querarms die Halbfiguren Mariens und des Johannes zeigte. Solche Tafelkreuze hingen über dem Lettner bzw. im Eingangsbereich des den Klerikern vorbehaltenen Chors der großen Kirchen. Deodato Orlandi malte dieses mit ursprünglich etwa 5,30 Metern Höhe außergewöhnlich große Tafelkreuz möglicherweise für die Kirche S. Piero a Grado bei Pisa, für die er auch einen vielteiligen Freskenzyklus schuf.










