MEO DA SIENA (TÄTIG UM 1319-1333/34)

Doppelseitig bemaltes Altarretabel mit der thronenden Madonna mit Kind und zwölf Heiligen sowie dem thronenden Christus mit den zwölf Aposteln

um 1330

Mischtechnik auf mit Leinwand unterklebtem Pappelholz
Inv. Nr. 1201, 1202

60.5 × 305.5 cm

zur  Biographie

Das erst im 18. Jahrhundert in zwei Hälften gespaltene Tafelbild stand seit Anfang der 1330er Jahre als doppelseitig bemaltes Altarretabel auf dem Hauptaltar der Benediktinerabtei S. Pietro im umbrischen Perugia. Der Stifter Ugolino, Abt des Klosters, ist als kleine Figur zu Füßen der thronenden Madonna dargestellt. Während Christus von den zwölf Aposteln begleitet wird, flankieren die Gottesmutter jene Heilige, von denen das Kloster Reliquien besaß. Der spätestens seit 1319 in Perugia tätige Meo da Siena hatte dort als Vertreter der Sieneser Kunst, vor allem der Neuerungen Duccios, besonderen Erfolg.
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