HUGO VAN DER GOES
Marien-Triptychon mit Madonna mit Kind und den Stiftern mit empfehlenden Heiligen
um 1479
Mischtechnik auf Eichenholz, mit Originalrahmen
Inv. Nr. 802 B
30.1 × 23.4 cm
Gegen Ende der 1480er Jahre beauftragten Willem van Overbeke und seine Frau Johanna de Keysere einen unbekannten Künstler, das in ihrem Besitz befindliche, etwa ein Jahrzehnt zuvor entstandene Marienbild des Hugo van der Goes zu einem kleinen Klappaltar zu erweitern. Dabei kam es zu der sonst ganz unüblichen doppelten Rahmenkonstruktion für die Mitteltafel. Die mehrfache Wiederholung der Worte „En esperance“ (In Hoffnung) auf dem Rahmenwerk könnte auf ein Gelübde der Auftraggeber hindeuten. In der Raffinesse der malerischen Ausführung zeigt sich ebenso wie in der subtilen Charakterisierung von Gottesmutter und Kind Hugo van der Goes’ Überlegenheit gegenüber seinem späteren Nachfolger.












