BARTHEL BEHAM

Bildnis des Hans Urmiller mit seinem Sohn

um 1525

Mischtechnik auf Fichtenholz
Inv. Nr. 919

64.8 × 47.2 cm

zur  Biographie

Der wegen aufrührerischer Reden am Vorabend der Bauernkriege aus seiner Heimatstadt Nürnberg verbannte Maler reüssierte ab 1527 am Hofe des bayerischen Herzogs Wilhelm IV. in München vor allem als Maler spannungsvoll inszenierter Bildnispaare. Zu unserem Porträt existiert ein Gegenstück in Philadelphia, das die Gemahlin Urmillers mit einer Tochter zeigt. Der erwartungsfrohe Ausdruck der Tochter kontrastiert mit der seltsam abgewandten Haltung des Knaben und dem sorgenvollen Blick des Vaters in Frankfurt. Durch Einbeziehung der Kinder hat sich das typische Allianzbildnis des Spätmittelalters hier zum psychologisch durchdachten Familienbildnis gewandelt.
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