REMBRANDT HARMENSZ. VAN RIJN

Bildnis der Maertgen van Bilderbeecq

1633

Öl auf Eichenholz
Inv. Nr. 912

67.4 × 55.2 cm

zur  Biographie

Mit dem ovalen Format, sparsamer Inszenierung und reduziertem Kolorit vertritt das Gemälde einen Porträttyp, den Rembrandt zu Beginn seiner Amsterdamer Zeit wiederholt eingesetzt hat. Obschon also nicht einzigartig, besticht das Bildnis durch die Unmittelbarkeit, mit der die Züge der wohlgenährten jungen Frau festgehalten sind. Die offene Pinselführung vermittelt Lebendigkeit, und das Übereinanderschichten verschiedener kostbarer Textilien wie des Spitzensaums der Haube und des zarten Stoffes des Mühlradkragens bezeugt malerisches Raffinement. Seltsamerweise wurde das heute verschollene männliche Gegenstück mit dem Porträt des Gatten Willem Burchgraef von Daniel Mijtens erst 1635 gemalt.

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