BARTHOLOMEUS BREENBERGH
Das Martyrium des hl. Laurentius
1647
Öl auf Leinwand
Inv. Nr. 621 (Erworben 1817 als Schenkung von Dr. Johann Georg Grambs)
86.8 × 102 cm
Zwischen 1619 und 1633 hielt sich Breenbergh in Rom auf. Die spätere, in Amsterdam entstandene Komposition der Laurentiusmarter ist deutlich von den in Italien empfangenen Eindrücken geprägt: Aus architektonischen Versatzstücken erstellt er eine imaginäre Ansicht des antiken Rom von suggestiver Tiefenwirkung, in der auch die (ihrer Zeitstellung nach unpassende) Kuppel des Petersdoms nicht fehlt. Motivisch zeigt er sich ebenso von Tizian wie von Adam Elsheimer beeinflusst, auch Michelangelo und das Studium antiker Skulpturen haben sichtbare Spuren hinterlassen. Breenberghs Qualität zeigt sich darin, unterschiedlichste Einflüsse zu einem stimmigen Gesamtbild von großer Originalität zu vereinen.
Zur Schenkung des Werkes:
„Herr Dr. Grambs besitzt […] eine Sammlung, die alle Erwartungen übersteigt, an Gemälden, Kupferstichen und Handzeichnungen. Die entschiedene Kenntnis des Besitzers hilft dem Besuchenden zu schneller Aufklärung und gründlicher Einsicht.“ So beschrieb Johann Wolfgang von Goethe die Sammlung des Juristen Johann Georg Grambs (1756?1817). Seinen Kunstbesitz – überwiegend niederländische und deutsche Künstler des 17. und 18. Jahrhunderts ? hatte der Advokat auf Frankfurter Auktionen erworben. Grambs war einer der von Städel berufenen Administratoren des Institutes. Diesem unabhängigen Gremium von fünf Frankfurter Bürgern war die Verwaltung der Städelschen Stiftung anvertraut worden. Und wie der Stifter selbst, hinterließ auch Grambs seine Kunstsammlung dem Museum.
Zur Schenkung des Werkes:
„Herr Dr. Grambs besitzt […] eine Sammlung, die alle Erwartungen übersteigt, an Gemälden, Kupferstichen und Handzeichnungen. Die entschiedene Kenntnis des Besitzers hilft dem Besuchenden zu schneller Aufklärung und gründlicher Einsicht.“ So beschrieb Johann Wolfgang von Goethe die Sammlung des Juristen Johann Georg Grambs (1756?1817). Seinen Kunstbesitz – überwiegend niederländische und deutsche Künstler des 17. und 18. Jahrhunderts ? hatte der Advokat auf Frankfurter Auktionen erworben. Grambs war einer der von Städel berufenen Administratoren des Institutes. Diesem unabhängigen Gremium von fünf Frankfurter Bürgern war die Verwaltung der Städelschen Stiftung anvertraut worden. Und wie der Stifter selbst, hinterließ auch Grambs seine Kunstsammlung dem Museum.













interessante Darstellung des Themas. Hier steht der heilige Laurentius einmal nicht komplett im Mittelpunkt.Man erlebt nicht nur sein Leiden, sondern auch die Reaktionen der Personen um ihn herum.