AERT DE GELDER

Selbstbildnis als Zeuxis

1685

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. 1015

142 × 169 cm

zur  Biographie

Rembrandts letzter bedeutender Schüler wählte für sein Rollen-Selbstportät eine wenig bekannte Anekdote aus dem Leben des antiken Malers Zeuxis. In seinem „Schilder-Boeck“ von 1604 erzählte der Kunstschriftsteller Karel van Mander, Zeuxis sei an unbändigem Lachen erstickt, als er eine alte Frau nach dem Leben malen sollte. Auf dem Bild posiert die Alte mit einer Orange in der Rolle einer Göttin, was wohl die Heiterkeit des Malers erklären soll. Allen Facetten des Lebendigen, auch der Hässlichkeit, Aufmerksamkeit zu schenken, hatte de Gelder bei Rembrandt gelernt. Insofern formuliert sein Selbstbildnis auch ein Bekenntnis zum Kunstverständnis seines Lehrmeisters.
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