ADAM ELSHEIMER

Der Frankfurter Kreuzaltar

1603 - 1605

Öl auf Kupfer
Inv. Nr. 2024, 2131, 2142, 2118, 2140, 2119, 2054

zur  Biographie

49 x 35 cm (Mitteltafel)

ca. 23 x 15 cm (Seitentafeln)

ca. 15 x 16 cm (Predellentafeln)

 

Zwischen 1950 und 1981 gelang es dem Städel, Elsheimers dokumentiertes, aber verschollen geglaubtes Hauptwerk wieder zusammenzuführen. Der Rahmen des Hausaltars wurde nach Skizzen von 1612 modern rekonstruiert. Die Mitteltafel zeigt die Verherrlichung des Kreuzes (Fest am 14. September). Das in der Himmelsmitte aufgerichtete Kreuz wird von einer Vielzahl von Heiligen und Propheten sowie von Heerscharen von Engeln verehrt. Darüber spielt sich in der lichtesten Partie die Marienkrönung ab. Die sechs Rahmenszenen erzählen gegen den Uhrzeigersinn die Legende von der Kreuzauffindung sowie seiner späteren Rückführung: Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins d. Gr., schifft sich ein, verhört im Heiligen Land einen Greis, lässt auf Golgatha nach den Kreuzen graben und durch ein Erweckungswunder das Kreuz Christi ermitteln. Das von Heiden geraubte Kreuz erobert der byzantinische Kaiser Heraklius zurück; zu Pferde gelangt er jedoch nicht durch das Jerusalemer Stadttor, erst abgestiegen und barfüßig kann er mit seiner w ndertätigen Last die Stadt betreten. Die farbensprühenden, mit dramatischer Lichtregie effektvoll komponierten Tafeln bilden Höhepunkte in Elsheimers Spätwerk.


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  • Die Sintflut Mehr
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12345  Bewertung: (4.00)

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