JEAN-BAPTISTE-SIMÉON CHARDIN

Stillleben mit Rebhuhn und Birne

1748

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. 2129 (Eigentum Städelscher Museums-Verein e.V.)

39 × 46 cm

zur  Biographie

In diesem Stillleben hat der französische Maler auf einer Tischplatte oder Brüstung diagonal versetzt ein Rebhuhn und eine Birne arrangiert. Die über die Kante hängende, die Bildgrenze überspielende Schlinge deutet in leicht makabrer Ironie an, auf welche Weise das Rebhuhn zu einem Gegenstand der „nature morte“ geworden ist. Geradezu lakonisch erscheint die Zusammenstellung der beiden Objekte, die mit schnellem, sichtbar belassenem Pinselstrich erfasst worden sind. Nach Jahren, in denen er nur Genrebilder schuf, kehrte Chardin mit diesem Werk zur Stilllebenmalerei zurück und führte die Gattung zu neuer Blüte.
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