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JANUARIUS ZICK

Anbetung der Hirten und Darbringung im Tempel

um 1765

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. 1198 / 1199

89 × 126 cm

zur  Biographie

Die um die Jahrhundertmitte in Deutschland einsetzende Rembrandt-Renaissance mit ihrer Hell-Dunkel-Manier zeichnet die beiden neutestamentlichen Szenen des in der Kunst des Rokoko verwurzelten Münchner Malers aus. Beide Motive hat Zick mit den entsprechenden Gegenstücken, „Anbetung der Könige“ und „Beschneidung Christi“, vielfach variiert. In Paris ausgebildet, begründete Zick seinen Ruhm als Freskomaler der Benediktinerklosterkirche Wiblingen bei Ulm. In der Epoche des größten politischen Umbruchs der Neuzeit, der Französischen Revolution, entstanden, durchlief Zicks Malerei eine stilistische Entwicklung, die vom Spätbarock ausgeht und mit frühklassizistischen Tendenzen endet.



Zur Schenkung des Werkes:
Jacob-Philipp Klein-Hoff war bis 1893 Mitglied der Städel-Administration. Das Städelsche Kunstinstitut wurde, wie es Johann Friedrich Städels Stiftungsbrief von 1815 verlangte, von fünf Administratoren geleitet, die frei und ungebunden agieren sollten „ohne irgend eine obrigkeitliche Rücksprache oder Genehmigung einholen zu dürfen...“. Schied ein Mitglied aus, sollte sich das Gremium jeweils durch Wahl eines neuen Mitglieds selbst ergänzen. Bis heute gilt dieses Prinzip im Städel Museum. Neben den beiden Gemälden von Januarius Zick, die 1891 als Schenkung des im Westend lebenden Millionärs Jacob Klein-Hoff in die Sammlung kamen, spendete dieser auch an Adie Bibliothek des Museums.
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