JEAN-BAPTISTE-CAMILLE COROT
Blick auf Marino in den Albaner Bergen
1826/27
Öl auf Leinwand
Inv. Nr. 1498
23 × 35 cm
Den unermüdlichen Europareisenden Corot führte eine Italienreise 1826/27 in die Albaner Berge, südöstlich von Rom. Dort entstand diese kleine Skizze von Marino, im Morgenlicht und mit langen Schatten. Souverän modellierte der französische Maler mit klaren Licht- und Schattenpartien auf dem begrenzten Leinwandfeld eine Darstellung erhabener Größe, die nicht mehr die Idealisierung, sondern vielmehr die theatralische Darstellung der Landschaft zum Ziel hatte. Dank dieser Lichtregie verwandelte Corot die Landschaft in einen Stimmungs- und Empfindungsraum und wurde damit zum bedeutenden Vertreter der poetischen Landschaftsmalerei in Europa. Das kleine Bild befand sich bis zum Tode des Malers in dessen Besitz.
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