CASPAR DAVID FRIEDRICH

Landschaft mit dem Rosenberg in der böhmischen Schweiz

1835

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. 1821

35 × 49 cm

zur  Biographie

Wegen eines Schlaganfalls im Jahre 1835 ist dieses Werk Caspar David Friedrichs unvollendet geblieben. Dennoch zeugt es von der überragenden Meisterschaft und Sensibilität dieses bedeutendsten Landschafters der Romantik. Das kleinformatige Gemälde zeigt im Gegensatz zu den übrigen seiner Darstellungen von Gebirgslandschaften eine Raumgestaltung ohne unmittelbaren Vordergrund: Der Blick fällt auf einen fichtenbewachsenen Hügelkamm und springt dann zu der zart blau-violett gehaltenen Gebirgskette im Hintergrund, die die Abwärtsbewegung der vorderen Raumschicht auffängt; Vorder- und Hintergrund sind zu einem zusammenhängenden Bodenrelief verbunden. Friedrichs Landschaften wohnt ein mystisch-religiöser Charakter inne – wie durch den dreigipfeligen, auf die Trinität verweisenden Bergzug verdeutlicht wird. Der Künstler sieht in der Natur ein universelles Symbol und verwandelt so ein naturnahes, auf verschiedenen Landschaftsskizzen beruhendes Abbild zum Sinnbild, das er in Farbigkeit und Atmosphäre umgesetzt hat.

Weitere Werke

  • Die Frau mit dem Spinnennetz zwischen kahlen Bäumen (Melancholie) Mehr
12345  Bewertung: (3.00)

migu9 sagte:
typisch romantisch!
Geschrieben um: 05.05.2011 07:27
Kommentare zu diesem Werk zeigen

Kommentar hinzufügen

E-Card versenden


* Pflichtfeld

Absender:






Empfänger:








Nachricht:



Copyright © 2014 Städel Museum. Alle Rechte vorbehalten.