FRITZ VON UHDE

Im Garten
Die Töchter des Künstlers im Garten

1901

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. SG 81 (Erworben 1906 als Schenkung von Ludwig Josef Pfungst)

137 × 152 cm

zur  Biographie

Dargestellt sind die drei Töchter des Künstlers Anna (geb. 1881), Amalia (geb. 1882) und Sophia (geb. 1886), dazu des Künstlers Hund „Kitsch“; der Ort ist eine Laube am Garten, wahrscheinlich an Uhdes Landhaus in Starnberg.
Das Bild ist im Spätsommer oder Herbst 1901 begonnen und im Winter 1901/02 vollendet worden; es war im Januar 1902 im Kunstsalon Cassirer in Berlin und anschließend in der Frühjahrs-Ausstellung der Münchner Secession ausgestellt.
Es gibt von Uhde eine ganze Reihe von Bildern seiner Töchter im Garten oder in der Laube seines Hauses, zumeist im Sommer und mit Berücksichtigung der Probleme, die das durch das Laub fallende Sonnenlicht bietet. Das erste Gartenbild ist von 1893; der Hund „Kitsch“ erscheint zum ersten Mal auf einem Bild von 18897; die Örtlichkeit der Laube mit dem Fliesenboden 1899; den Hund und das jüngste der Mädchen stellen Bilder von 1900 dar; spätere Bilder aus der Gartenlaube sind von 1903 und 1906.



Zur Schenkung des Werkes:
Am 4. Juli 1905 verstarb der Wormser Kaufmann Ludwig Josef Pfungst. Erst in seinen letzten Lebensjahren war er aus persönlichen wie politischen Gründen nach Frankfurt übergesiedelt. Nach seinem Umzug enterbte der kinderlose Junggeselle alle früher Begünstigten förmlich und setzte stattdessen die Stadt Frankfurt als Universalerbin seiner Kunstsammlung wie seines sich auf etwa 1 Million Mark belaufenden Vermögens ein. Dessen Zinsen sollten seinem Wunsche nach zum Erwerb von Gegenwartskunst dienen. Unter anderem dieses Testament führte zur Gründung der Städtischen Galerie, die sich seit 1907 im Städelschen Kunstinstitut befindet und sich vorwiegend der modernen Kunst widmet. Noch heute fördert die Pfungst-Stiftung das Museum.
12345  Bewertung: (5.00)

Noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen

E-Card versenden


* Pflichtfeld

Absender:






Empfänger:








Nachricht:



Copyright © 2014 Städel Museum. Alle Rechte vorbehalten.