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© ADAGP/FAAG, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Artothek

ALBERTO GIACOMETTI

Grand nu assis

1957

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. SG 1261

154 × 59 cm

zur  Biographie

Immer wieder saß Annette ihrem Ehemann Alberto Modell, wenn es dem Schweizer Bildhauer und Maler darum ging, sein Grundthema in fortgesetzten Variationen zu entwickeln: die Isolation, Vereinsamung und Verlorenheit des Menschen. Dass die künstlerische Darstellung dabei stets nur eine Annäherung an die Wirklichkeit sein könne, war Grundüberzeugung des Künstlers. So scheint sich die Figur in der skizzenhaften Malweise auch eher aufzulösen, als zu verfestigen. Doch zugleich steigert der in den diffusen Umgebungsraum eingewobene Körper seine suggestive Kraft. Dem Ausdruck von existentieller Verzweiflung im Werk Giacomettis hat der Philosoph Jean-Paul Sartre eindringliche Interpretationen gewidmet.
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