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© VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Artothek

MAX BECKMANN

Die Synagoge in Frankfurt am Main

1919

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. SG 1239

90 × 140 cm

zur  Biographie

Nach einem durch die Erlebnisse im Ersten Weltkrieg ausgelösten Nervenzusammenbruch suchte Max Beckmann 1915 Zuflucht in Frankfurt, wo er von 1929 bis zu seiner Entlassung 1933 an der Städelschule lehrte. Während dieser Zeit entstand eine Reihe von Gemälden mit topographisch genauen Ansichten der Stadt. Im Zentrum dieser Veduten steht nicht etwa, wie sonst im

Œuvre Beckmanns, der Mensch, sondern die Architektur. Die später im „Kristallnacht“- Pogrom 1938 niedergebrannte Synagoge und die Häuser am ehemaligen Börneplatz haben unterschiedliche Fluchtpunkte. Die verzerrte Perspektive vermittelt den Eindruck von schwankenden, sich in divergierende Richtungen bewegenden Fassaden.



Zur Schenkung des Werkes:
Die Synagoge steht am Anfang der Reihe von Stadtansichten, die Max Beckmann während seiner prägenden Jahre zwischen 1915 und 1933 in Frankfurt malte. Die Darstellung gibt die Sicht des Börneplatzes, der von der 1881/82 erbauten Synagoge beherrscht wird. 1972 konnte diese für den Künstler wie für die Stadt Frankfurt so bedeutsame Darstellung der am 10. November 1938 in Brand gesteckten Synagoge in die Sammlung des Städel Museums übergehen. Erworben wurde sie mit der Unterstützung der Stadt Frankfurt und mit Mitteln privater Spender, die bei öffentlichen Straßensammlungen – so an der Hauptwache ? die Gelegenheit hatten, ihren Beitrag zu leisten. Damit ist das Bild ein gemeinschaftlicher Besitz der engagierten Frankfurter Bürger.


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12345  Bewertung: (5.00)

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