„Ich glaube, es ist wohl auch in meinen Arbeiten hier mehr von dem Wind und den bewegten Büschen, den gebogenen Bäumen und dem bewölkten Himmel darin denn heitere Sommerruhe, was ja zu dem eigenen Suchen und unruhigen Sehnen auch besser passt.“ 1913 entstand dieses weiträumige, in der stark konturierten Landschaft jedoch zugleich bedrängende Bild, in jenem Jahr also, in dem die Künstlergemeinschaft „Die Brücke“ im Streit auseinanderging. So finden zweifellos der Schmerz über das Scheitern, aber wohl auch die Furcht vor dem drohenden Krieg ihren Ausdruck. Das Bild wurde 1937 als „entartet“ beschlagnahmt, konnte aber nach dem Zweiten Weltkrieg zurückerworben werden.










