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© VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Artothek

LYONEL FEININGER

Dorfteich von Gelmeroda

1922

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. 2109 (Eigentum Städelscher Museums-Verein e.V.; Erworben 1966 als Schenkung der Farbwerke Hoechst AG zum 150-jährigen Bestehen des Städel Museums)

86 × 112 cm

zur  Biographie

Der erst spät zur Malerei gekommene Deutsch-Amerikaner Feininger entwickelte aus seiner Zeichentechnik einen markanten Malstil, in dem die Motive in kubistischer Manier abstrahiert werden. Während seiner Zeit am Bauhaus, in der Feininger Leiter der Druckwerkstätten war, entstand eine Reihe von Ansichten des thüringischen Dorfes Gelmeroda. Der Künstler spaltet die Darstellung der Häuserzeile vor dem Dorfteich in prismatische Facetten auf und konzentriert sich dabei auf die Wiederholung der geometrischen Formen durch Spiegelung; dabei erfahren die Formen im Spiegelbild Abwandlungen, die wiederum in einer seriellen Bearbeitung des Themas variieren.



Zur Schenkung des Werkes:
1863 gründeten Carl Friedrich Wilhelm Meister, Eugen Lucius und Ludwig August Müller die Teerfarbenfabrik Meister, Lucius& Co. in Hoechst am Main, ein Unternehmen, das in seiner Geschichte zu einem der größten Chemie- und Pharmaunternehmen Deutschlands werden sollte: Hoechst. 1916 war Hoechst Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Farbenindustrie, aus der 1925 die I.G. Farben hervorging. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die I.G. Farbenindustrie AG entflochten und die Hoechst AG neu gegründet. 2004 wurde das Unternehmen durch die französische Sanofi-Synthélabo übernommen. Lyonel Feinigers Gemälde wurde 1966 als Schenkung der Farbwerke Hoechst AG zum 150-jährigen Bestehen des Städel Museums überreicht.


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