Macke, der mit Wassily Kandinsky, Alfred Kubin und Franz Marc 1911 die expressionistische Künstlergemeinschaft „Der blaue Reiter“ begründete, malte 1912 dieses Gemälde von den Spielsachen seines 1910 geborenen Sohnes Walter, zwei Jahre bevor er im Ersten Weltkrieg fiel. Es gehört zu einer langen Reihe von Stillleben, die unter dem Einfluss von Matisse entstand. Die flächige, abstrahierende Behandlung der Bildformen und die Dominanz großer, schwarz konturierter Farbflächen führen zu einer plakativen Ornamentalisierung. Auffallend ist die Kombination von Bewegung und Ruhe: Während die vereinfacht dargestellten Gegenstände und Tiere regungslos verharren, sorgt die Farbe für Dynamik.












Mein Lieblingsbild im Städel.
Die knalligen Farben und die einfache, plakative Darstellung sagen mir sehr zu.
Einfaches, aber faszinierendes Bild - finde ich.