ALEXANDER CALDER
Mobile (Red Lily)
1950
Eisen und Draht, farbig
Inv. Nr. St. P 380 (Eigentum Städelscher Museums-Verein e.V.)
267 × 257 cm
Jedes dreidimensionale Kunstwerk steht mit dem Raum, der es umgibt, im Wechselspiel, denn dessen Größe, Licht- und Farbatmosphäre prägen die Wahrnehmung. Bei Alexander Calder geht diese Interaktion noch einen wesentlichen Schritt weiter: Ein durch den Betrachter ausgelöster Lufthauch setzt das Objekt in Bewegung und verwandelt den unsichtbaren Wind in klar erkennbare Schwingung. Das geschieht auch bei den von Marcel Duchamp so benannten Mobiles, die Calder 1932 als hängende, bewegliche Objekte aus Eisen und Draht konstruierte. Damit hatte Calder scheinbar spielerisch einen innovativen Ansatz für Plastik des 20. Jahrhunderts geschaffen.










