Größenvergleich

© Zabalaga-Leku / VG Bild-Kunst, Bonn 2013

EDUARDO CHILLIDA

Amboss der Träume VII (Yunque de sueños VII)

1954/59

Schmiedeeisen auf Holzsockel
Inv. Nr. SGP 203

100 × 34 × 28.5 cm

zur  Biographie

„Man muss lange mit dem Metall, dem Holz umgegangen sein, bis sie sich einem unterwerfen, bis man sie ‚zu einem Gedanken‘ machen kann, wie ein baskisches Sprichwort sagt.“ Eisen und Stahl waren für den spanischen Bildhauer eine gezielt gesuchte Herausforderung, der er sich seit den 1950er Jahren bewusst stellte. Der Härte des Materials stellte Chillida seine lyrische Auffassung gegenüber, wenn er in seinen Arbeiten versuchte, den Klang des Eisens auf dem Amboss in eine rhythmisch geschwungene Form zu bannen. Die geschmiedete Vierkantkonstruktion kombinierte der Künstler mit dem bearbeiteten, doch roh belassenen Holzsockel, aus dem der Amboss der Träume herauszuwachsen scheint.
12345  Bewertung: ()

Noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen

E-Card versenden


* Pflichtfeld

Absender:






Empfänger:








Nachricht:



Copyright © 2014 Städel Museum. Alle Rechte vorbehalten.