Das Gemälde, das sich auf eine gleichnamige Novelle von Theodor Storm bezieht, zeugt von der intensiven Auseinandersetzung des Malers mit einer 1910 in Italien entstandenen Strömung der Malerei, der „Pittura Metafisica“. Die vom tragischen Ende einer verbotenen Liebe und dem Tod eines Kindes erzählende Geschichte visualisiert Ernst einerseits mit nüchtern-kalt wiedergegebenen Wirklichkeitselementen, andererseits überhöht er das Geschehen mit surrealen Akzenten. Der Betrachter wird mit einer Symbiose von Realität und Traum konfrontiert. Der Maler, Bildhauer, Zeichner und Dichter Max Ernst wurde damit zu einem bedeutenden Vertreter des Dadaismus und Surrealismus.
Weitere Werke
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