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HANS METTEL (1903 - 1966)

HANS METTEL

1903 - 1966

Mettel, Hans, Bildhauer, * 10.4.1903 Salzwedel, † 23.1.1966 Falkenstein (heute zu Köngstein/Taunus).

Nach einer Steinmetz- und Bildhauerlehre in Dresden (1921-23) studierte der aus einer Steinmetzfamilie stammende M., Sohn eines Bildhauers, 1924 an den Vereinigten Staatsschulen in Berlin, 1925-28 an der Preußischen Akademie der Künste und setzte seine Ausbildung 1930/31 an der Deutschen Akademie in Rom fort. 1931 ließ er sich als freischaffender Bildhauer in Berlin nieder. 1936 wurden seinen Werke als "entartet" erklärt. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1946 wurde er Prof. an der Städelschule/Staatlichen Hochschule für bildende Kunst in Frankfurt/Main, deren Direktor er 1950-56 war. In seinen Werken (u. a. Mann und Pferd, Großer Sitzender, Kleiner Sitzender) stilisierte er die menschliche Gestalt zu blockhaften, strengen Formen. 

© Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Rudolf Vierhaus, K. G. Saur Verlag, ein Imprint der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, München 2005-2008.

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