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JAN VAN EYCK (1390 - 1441)

JAN VAN EYCK

1390 - 1441

Der Künstler ist wahrscheinlich um 1390 in Maaseyck in der Nähe von Maastricht geboren. Am 9. Juli 1441 ist er in St. Donatian in Brügge beigesetzt. Jan van Eyck ist der bedeutendste Vertreter der Altniederländischen Malerei, neben dem Meister von Fémalle (Robert Campin) und Roger van der Weyden. Werke dieser Künstler befinden sich ebenfalls im Städelschen Kunstinstitut.

Über die Anfänge seiner künstlerischen Laufbahn gibt es keine gesicherten Daten. Seit 1422 ist van Eyck als Hofmaler, peintre du Monseigneur, für Jobann von Bayern, Graf von Holland, im Haag tätig. Möglicherweise ist hier auch das berühmte „Turin-Mailänder Stundenbuch" von Jan van Eyck mit Miniaturen ausgeschmückt worden.

Das brisante Klima einer kulturellen Übergangsperiode, vom Mittelalter zur Neuzeit, prägt van Eyck ab 1425 als Hofmaler und valet de chambre in Diensten des kunstsinnigen Herzogs von Burgund, Philipps des Guten.

Die außerordentliche Wertschätzung, die hier am prächtigsten Hofe nördlich der Alpen nicht nur dem Malergenie, sondern auch der Person Jan van Eycks zuteil wird, gipfelt in diplomatischen Geheimreisen. Diese unternimmt er ab 1426 mehrfach in „fremde Länder".

Nur wenige Bilder seines umfassenden Oeuvres sind erhalten. Bekannt ist der Künstler Jan van Eyck heute durch seine Portraits und Madonnenbilder. Die Leuchtkraft der Farben - van Eyck galt lange als Erfinder der Ölmalerei - der bestechende Realismus und das Licht als beherrschendes Element der Bildkomposition sind die herausragenden und zukunftsweisenden Merkmale der Kunst Jan van Eycks. Auf Grund dieser Fähigkeiten und unter besonderer Hervorhebung seiner humanistischen Bildung wird Jan van Eyck um 1456 von dem neapolitanischen Gelehrten Bartolomeo Facio „nostri saeculi pictor princeps" als bedeutendster Maler seiner Zeit gerühmt.

Jan van Eyck, Lucca-Madonna, 15. Jahrhundert

Jan van Eyck: Lucca-Madonna (Detail)

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