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CLAUDE LORRAIN (CLAUDE GELLÉE) (1600 - 1682)

CLAUDE LORRAIN (CLAUDE GELLÉE)

1600 - 1682

Claude Gellée wurde im Jahre 1600 zu Chamagne in Lothringen geboren und deshalb Le Lorrain genannt. Um 1613 wird er nach Rom, bald darauf zwei Jahre nach Neapel gegangen sein. In Rom war er bei dem Maler Agostino Tassi zuerst nur als Hausgehilfe, später als Lehrjunge und Mitarbeiter tätig. 1625 kehrte Claude für etwa ein Jahr nach Frankreich zurück; er half Claude Deruet bei der Ausfühmg von Freskogemälden in Nancy. 1627 ist er wieder in Rom, das er fortan nur noch zu kleineren Ausflügen verläßt.

Der Künstler ist schon früh berühmt geworden. 1633 wurde er in die Accademia di S. Luca aufgenommen, und um 1635 setzten die zahlreichen Aufträge ein, die er zum großen Teil von Päpsten, Kardinälen und Fürsten erhielt. Neben einem Oeuvre von etwa 300 Gemälden hat Claude ungefähr 30 Radierungen und 1200 Zeichnungen hinterlassen. Am 23. November 1682 ist er in Rom gestorben.

Aufgrund der Ausbildung bei Tassi nahm Claudes künstlerische Entwicklung ihren Ausgang von dekorativen Landschaftsfresken der Römischen Schule. An der Herausbildung der darin herrschenden Typen waren vor dem Annibale Carracci und Domenichino unter Fortentwicklung venezianischer Landschaftsmalerei, außerdem aber auch nordische Künstler beteiligt, die in Rom lebten.

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