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FERNAND KHNOPFF (1858 - 1921)

FERNAND KHNOPFF

1858 - 1921

Fernand Khnopff wird 1858 in Gremberge-lez-Termonde als ältester Sohn eines vermögenden Anwaltes geboren. Zunächst wächst er in Brügge auf. 1865 siedelt die Familie nach Brüssel über. Er beginnt ein Jurastudium, nimmt aber bereits Malunterricht. Ab 1876 studiert er an der Académie des Beaux-Arts in Brüssel. 1877 und 1879 hält er sich für mehrere Monate in Paris auf und besucht dort u. a. das Atelier Julian. 1881 stellt er zum ersten Mal mit der Gruppe »L'Essor« aus. Zwei Jahre später wird er zum Mitbegründer der Gruppe »Les XX«, der er bis zu ihrer Auflösung 1893 angehört. In dieser Zeit lernt er den für die belgischen Symbolisten wichtigen Literaten Josephin Peladan kennen und befreundet sich mit den englischen Präraffaeliten Hunt, Watts, Rossetti und Burne-Jones. 1890 hat er seine erste Einzelschau in London und nimmt an der Münchner Secessions-Ausstellung teil. Ab 1894 zeigt Khnopff seine Werke regelmäßig mit der neugegründeten Gruppe »Libre Esthétique«. Er wird Korrespondent der englischen Zeitschrift »The Studio« und beteiligt sich in der Folgezeit an zahlreichen Ausstellungen im Ausland. 1898 erlebt er einen triumphalen Erfolg mit seinen Bildern auf der ersten Wiener Secessions-Schau. Er schafft nun auch Bühnen- und Kostümentwürfe, ist als Architekt und als Innenarchitekt (u. a. für Adolphe Stoclet) tätig. 1913 wird er zum Mitglied der königlichen Akademie von Belgien ernannt. 1921 stirbt Fernand Khnopff in einer Brüsseler Klinik.
Fernand Khnopff, Der Jagdaufseher, 1883

Fernand Khnopff: Der Jagdaufseher (Detail)

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