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FERNAND LÉGER (1881 - 1955)

FERNAND LÉGER

1881 - 1955

Fernand Léger wurde 1881 in Argentan als Sohn eines Viehzüchters geboren. 1897 Lehre bei einem Architekten in Caen. 1903 Abweisung von der École des Beaux- Arts in Paris; freier Schüler von Gerôme und Ferrier. Besuch der Akademie Julien und des Louvre. Teilt Atelier mit André Mare. 1906/08 nach längerer Krankheit Aufenthalte in Korsika. Richtet danach Atelier in Paris in der Nähe der Künstlerkolonie »Zone« ein. Freundschaft mit Delaunay, Chagall und Soutine. 1910 entdeckt Kahnweiler Léger. 1911 Ausstellung im 10. Herbstsalon. Malt im Stil des frühen Kubismus: »mechanische Periode«. Röhrenförmige Deformationen aller Bildgegenstände führt zur scherzhaften Bezeichnung seines Stils als »tubisme«. 1914 zum Kriegsdienst eingezogen; an der Front vor Verdun, bis zu einer schweren Kampfgasvergiftung im September 1916. Zahlreiche Zeichnungen aus den Schützengräben werden Studien zu künftigen Bildern. 1917 als kriegsunfähig aus dem Lazarett entlassen. Nach dem Krieg Anregung von Le Corbusier, Mondrian und de Stijl. Eingliederung der helldunkel modellierten Wölbungen in geometrisch proportionierte Farbflächen. 1920 Begegnung mit Le Corbusier. Gründung der Zeitschrift »L'Esprit nouveaux«. Illustrationen zu Büchern (z. B. »Chaplinade « von Ivan Goll). 1925 erstes Wandgemälde für Le Corbusier im »Pavillion de L'Esprit Nouveaux«. 1930 Bekanntschaft mit Alexander Calder. Es entsteht »La Joconde aux Clé« (Mona Lisa mit Schlüsseln). 1940 Professor an der Yale University. Von amerikanischer Umgebung inspirierte Bilder mit bewegungs- und kontrastreichem Ausdruck wie in »Les deux Femmes a l'oiseau, 1942 (Zwei Frauen mit Vogel). 1945 Rückkehr nach Frankreich. Beschäftigung mit Filmen (1948 »Dreams that money can buy«), mechanischem Ballett (Dekoration für »David triomphant«, von Serge Lifar), schuf Wandbilder, Teppiche, Glasfenster (1953 in der Kirche von Courfaivre, Schweiz), Mosaiken (1946-49 Fassade der Kirche in Assy, Haute-Savoie), machte Keramiken und polychrome Plastiken. 1954 entsteht das monumentale Werk »La Grande Parade« (Die große Parade). Am 17.8.1955 stirbt Léger in Grif-sur-Yvette.
Fernand Léger, Composition / Komposition, 1920, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Fernand Léger: Komposition (Detail)

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Fernand Léger, Die Fischer, 1921, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Fernand Léger: Die Fischer (Detail)

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