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CARL FRIEDRICH LESSING (1808 - 1880)

CARL FRIEDRICH LESSING

1808 - 1880

Lessing, Carl Friedrich, Maler,* 15.2.1808 Breslau, † 5.6.1880 Karlsruhe.

Der Sohn eines Kanzlers des standesherrlichen Gerichts der Prinzen Biron von Kurland und Enkel Karl Gotthelf L.s und Großneffe Gotthold Ephraim L.s erhielt seine künstlerische Ausbildung seit 1822 als Schüler Karl Friedrich Schinkels an der Berliner Bauakademie sowie an der dortigen Kunstakademie und folgte 1826 Wilhelm von Schadow an die Düsseldorfer Kunstakademie, wo er Mitbegründer der sog. Düsseldorfer Schule wurde.

Mit dem Landschaftsbild Kirchhof mit Ruinen und Leichensteinen errang er 1826 einen ersten Erfolg auf der Berliner akademischen Kunstausstellung, wandte sich dann der Historienmalerei zu und beteiligte sich mit dem Barbarossazyklus an der Ausmalung von Schloß Heltorf bei Düsseldorf. Neben zahlreichen Historienbildern mit zunehmend realistischer Naturauffassung (u. a. Das trauernde Königspaar, 1830; Hussitenpredigt, 1836) schuf L. unter dem Einfluß der Berliner Spätromanitk stimmungsvolle Landschaftsgemälde. 1858 wurde er Direktor der Gemäldegalerie in Karlsruhe.

© Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Rudolf Vierhaus, K. G. Saur Verlag, ein Imprint der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, München 2005-2008.

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