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PABLO PICASSO (1881 - 1973)

PABLO PICASSO

1881 - 1973

1881 geboren in Malaga. Der Vater war Zeichenlehrer. 1895 nach Barcelona, Akademie. 1897 nach Madrid, Akademie. 1900-1903 wechselnd in Paris und in Spanien. 1904 endgültige Übersiedlung nach Paris. Ende der Blauen Periode. 1905/06 Rosa Periode. Freundschaft mit Max Jacob und Apollinaire. Verkehrt mit Van Dongen, Derain, Matisse, Braque, Rousseau, D.-H. Kahnweiler und Gertrude Stein. 1907: „Les Demoiselles d'Avignon". 1908-1914 Braque und Picasso entwickeln gemeinsam den Kubismus. 1909 Sommeraufenthalt in Horta de Ebro, Spanien. 1910 Porträts im Stil des „analytischen Kubismus" von Vollard, Uhde und Kahnweiler. Trifft Léger. 1911 tauchen erstmals Buchstaben in seinen Bildern auf. 1912 Beginn des „synthetischen Kubismus". Erste „Papiers collés". 1914 entsteht die Plastik „Das Absynthglas". 1917-24 Zusammenarbeit mit Serghe Diaghilev. 1925 Teilnahme an der 1. Surrealistischen Ausstellung. Ab 1928 stärkere Hinwendung zur Plastik, deren Anfänge auf das Jahr 1902 zurückgehen. (Vgl. W. Spies, Pablo Picasso. Das plastische Werk, Stuttgart 1971). 1935 Trennung von seiner Frau Olga Koklova (Heirat 1918). Marie-Thérèse Walter gebiert ihm die Tochter Maja. 1933-37 „Suite Vollard".

1937 großzügige Spendenunterstützung für das republikanische Spanien. Radierungen „Traum und Lüge Francos". Picasso malt „Guernica" nach der Bombardierung der gleichnamigen baskischen Stadt durch deutsche Flugzeuge. 1939 Große Picasso-Ausstellung in New York. Hier erscheint 1946 die erste umfassende Monographie von A. H. Barr. Während der Besatzungszeit lebt Picasso in Paris. 1944 wird er Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs. 1947 Keramische Arbeiten in Vallauris. In der Nachkriegszeit arbeitet Picasso in verschiedenen Orten Südfrankreichs. Seit 1961 lebt er mit seiner Frau Jacqueline Roque in Mougins (bei Cannes), wo er am 8. April 1973 stirbt. Bis zuletzt tätig, hinterließ Picasso als Maler, Zeichner, Lithograph, Radierer, Plastiker und Keramiker ein umstürzendes Werk, das von früh an - durch alle Wagnisse und Widersprüche hindurch - von der schöpferischen Sicherheit seines vitalen Entdeckergeistes geprägt war.

Pablo Picasso, Bildnis der Fernande Olivier, 1909, © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Pablo Picasso: Bildnis der Fernande Olivier (Detail)

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Pablo Picasso, Die Tasse, 1908/09, © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Pablo Picasso: Die Tasse (Detail)

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Pablo Picasso, Frauenkopf (Tête de femme), 1931, © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Pablo Picasso: Frauenkopf (Detail)

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