MANTEGNA, ANDREA (1430/31 - 1506)
MARTINO DI BARTOLOMEO (um 1370 - 1434/35)
MARÉES, HANS VON (1837 - 1887)
MATTA-CLARK, GORDON (1943 - 1978)
MAULBERTSCH, FRANZ ANTON (1724 - 1796)
MEISTER DER MADONNA VON COVARRUBIAS (TÄTIG UM 1430/40)
MEISTER DER STALBURG-BILDNISSE
MEISTER DER TIBURTINISCHEN SIBYLLE (1460 - 1490)
MEISTER DER VON GROOTESCHEN ANBETUNG
MEISTER DER WORCESTER-KREUZTRAGUNG
MEISTER DES FRANKFURTER PARADIESGÄRTLEIN
MEISTER DES HAUSBUCHS (1460 - 1500)
MEISTER DES PFULLENDORFER ALTARS
MEISTER VON FLÉMALLE, ROBERT CAMPIN (um 1375 - 1444)
MEISTER VON FRANKFURT (1470 - 1520)
MEMLING, HANS (um 1440 - 1494)
MENGS, ANTON RAPHAEL (1728 - 1779)
MEO DA SIENA (TÄTIG UM 1319-1333/34)
MILLET, JEAN-FRANÇOIS (1814 - 1875)
MODERSOHN-BECKER, PAULA (1876 - 1907)
MEISTER VON FRANKFURT (1470 - 1520)
MEISTER VON FRANKFURT
1470 - 1520
Neben den beiden namengebenden Altarbildern in Frankfurt sind zwei früher entstandene, heute im Museum voor Schone Kunsten in Antwerpen befindliche Bilder des Malers für die Rekonstruktion seiner Vita wesentlich: Während das 1496 datierte Doppelbildnis des Malers mit seiner Frau sein Geburtsjahr 146o überliefert, dokumentiert das »Schützenfest« seine Zugehörigkeit zur Antwerpener Malerzunft.
Der »Meister von Frankfurt« stellte sich wie kaum ein anderer Antwerpener Maler auf die sich verändernde Marktsituation seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts ein. Mit Hilfe von schablonenhaft eingesetzten Einzelmotiven wie Motivgruppen und mit standardisierten Brokatmustern vereinfachte seine Werkstatt die Bildherstellung bis hin zur »Massenproduktion«. Das Ergebnis war ein in der künstlerischen Qualität immer stärker abfallender »Werkstatt Stil« anstelle eines »Individual Stiles«. Hierin liegt auch die Ursache für die Schwierigkeiten, denen sich die Stilkritik mit den ab der Jahrhundertwende entstehenden Werken des »Meisters von Frankfurt« gegenübersieht.








