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ERNST WILHELM NAY (1902 - 1968)

ERNST WILHELM NAY

1902 - 1968

Nay, Ernst Wilhelm, Maler, * 11.6.1902 Steglitz (heute zu Berlin), † 8.4.1968 Köln.

N., Sohn eines Vortragenden Rats im Reichsschatzamt in Berlin, durchlief eine buchhändlerische Ausbildung, wandte sich dann der Malerei zu (Bildnis Franz Reuter) und studierte 1925-28 als Schüler Karl Hofers an der Akademie der bildenden Künste in Berlin. Es folgten Studienaufenthalte in Paris (1928), in der Villa Massimo in Rom (1931/32) und – auf Einladung Edvard Munchs – auf den Lofoten in Norwegen (1937/38). 1937 wurden mehrere seiner Werke als "entartet" beschlagnahmt. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Kartenzeichner in Frankreich eingesetzt. 1945-51 wohnte N. in Hofheim/Taunus, dann in Köln. 1953 wirkte er als Gastdozent an der Landeskunstschule in Hamburg.

N. schuf abstrakte Bilder in lebhaften Farben und erlangte vor allem durch seine "Scheibenbilder" internationale Anerkennung. 1955 erschien sein Buch Vom Gestaltwert der Farbe, 2002 ein Ernst Wilhelm Nay Lesebuch. Selbstzeugnisse und Schriften 1931-1968 (bearb. von Magdalena Claesges).

© Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Rudolf Vierhaus, K. G. Saur Verlag, ein Imprint der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, München 2005-2008.

Ernst Wilhelm Nay, Gaea, 1950, © E. Nay-Scheibler, Köln

Ernst Wilhelm Nay: Gaea (Detail)

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