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FRANZ PFORR (1788 - 1812)

FRANZ PFORR

1788 - 1812

Pforr, Franz, Maler, * 5.4.1788 Frankfurt/Main, † 16.6.1812 Albano Laziale.

Der früh verwaiste P., Sohn eines Malers und Kupferstechers, wurde 1801 Schüler seines Onkels Johann Heinrich Tischbein d. J. in Kassel. Seit 1805 studierte er an der Wiener Akademie der bildenden Künste, u. a. bei Heinrich Füger. Den akademischen Klassizismus ablehnend, gründete er 1809 mit Johann Friedrich Overbeck und anderen den Lukasbund. Seit 1810 lebte die Künstlergemeinschaft ("Nazarener") in dem aufgelassenen Kloster Sant' Isidoro in Rom. Im Gegensatz zu dem an Perugino und Raffael orientierten Overbeck bevorzugte P. altdeutsche Motive aus der mittelalterlichen Legende und Geschichte, die er in altertümlich anmutenden, flächenhaften Gemälden umsetzte (u. a. Der Graf von Habsburg und der Priester, 1810).

© Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Rudolf Vierhaus, K. G. Saur Verlag, ein Imprint der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, München 2005-2008.

Franz Pforr, Raffael, Fra Angelico und Michelangelo auf einer Wolke über Rom, 1810/ 11

Franz Pforr: Raffael, Fra Angelico und Michelangelo (Detail)

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