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GERHARD RICHTER (1932 - )

GERHARD RICHTER

1932 -

Gerhard Richter ist 1932 in Dresden geboren. Nachdem er sich seit seinem achtzehnten Lebensjahr den Unterhalt als Betriebsmaler für politische Transparente in einem Volkseigenen Betrieb verdient hat, nimmt er 1951 ein vierjähriges  Studium an der Kunstakademie in Dresden auf. Er übersiedelt im März 1961 in die Bundesrepublik und studiert bis 1963 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, zuletzt bei K.O. Götz, einem Maler des Informel. Die Arbeit an Fotobildern, für die er die Vorlagen in Zeitungen und Illustrierten findet, beginnt Gerhard Richter bereits 1962. Mit Sigmar Polke und Konrad Fischer alias Lueg veranstaltet er 1963 eine „Demonstration für den Kapitalistischen Realismus". 1967 lehrt er an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Die im folgenden Jahr entstehenden Ansichten von Mailand bilden einen Ausgangspunkt für eine Reihe von Stadtbildern, an denen Richter bis 1972 arbeitet. Zur gleichen Zeit malt er abbildlose Ölskizzen, Gebirge, Landschaften, See- und Wolkenbilder. 1969 beginnt er,  alle aufbewahrten Vorlagen und die Dokumente seiner Bildexperimente in Schautafeln zu einem Bilderatlas zusammenzustellen, der seinen universellen künstlerischen Ansatz präsentiert. Gerhard Richter erhält 1971 eine Professur an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Im folgenden Jahr vertritt er die Bundesrepublik Deutschland auf der Biennale von Venedig. Seit 1983 lebt er in Köln.
Gerhard Richter, Großer Vorhang (163/1), 1967, © Gerhard Richter 2013

Gerhard Richter: Großer Vorhang (163/1) (Detail)

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