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OTTO SCHOLDERER (1834 - 1902)

OTTO SCHOLDERER

1834 - 1902

Scholderer, (Franz) Otto, Maler, * 25.1. 1834 Frankfurt/Main, † 22.1.1902 Frankfurt/Main.

Seine künstlerische Ausbildung erhielt S., Sohn eines Schulrektors, 1849-57 am Städelschen Institut in Frankfurt/Main, wo er sich nach einem Aufenthalt in Paris 1857/58 (Bekanntschaft u. a. mit Henri Fantin-Latour) als freischaffender Maler niederließ. 1866 ging er nach Düsseldorf, hielt sich 1868 mit Hans Thoma erneut in Paris (ebenso 1869 und 1870) auf und lebte 1871-99 in London, wo er 1884 eine Malschule gründete. Zunächst vom Realismus Gustave Courbets beeinflußt, näherte sich S. in seinen Porträts und Stilleben dem frühen Impressionismus an. Zu seinen Werken gehören Kinderbildnis Karl Striebel (1859) und Der Geiger am Fenster (1861).

© Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Rudolf Vierhaus, K. G. Saur Verlag, ein Imprint der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, München 2005-2008.

Otto Scholderer, Der Geiger am Fenster, 1861

Otto Scholderer: Der Geiger am Fenster

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Otto Scholderer, Im Wildbretkeller (Courbet, ein Reh ausweidend), 1862

Otto Scholderer: Im Wildbretkeller

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