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PHILIPP VEIT (1793 - 1877)

PHILIPP VEIT

1793 - 1877

Veit, Philipp, Pseud. Sebastian, Maler, Lyriker, * 13.2.1793 Berlin, † 18.12.1877 Mainz.

Der Sohn Dorothea Schlegels wuchs nach deren Scheidung von dem Bankier Simon V. bei seiner Mutter auf, studierte 1808-11 gemeinsam mit seinem Bruder Johannes V. Malerei an der Dresdner Akademie, wo er u. a. Schüler Caspar David Friedrichs war, und hielt sich nach der Teilnahme an den Befreiungskriegen (1813/14) seit 1815 in Rom auf. Dort schloß sich V. den Nazarenern um Johann Friedrich Overbeck und Peter Cornelius an und arbeitete mit ihnen 1816/17 an den Fresken der Casa Bartholdy und 1818-24 an den Wandbildern im Casino Massimo.

1830 kehrte er nach Deutschland zurück, war bis 1843 Direktor des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt/Main und schuf dort Wand- und Deckenfresken (u. a. Die Einführung der Künste), religiöse Tafelbilder sowie vier Kaiserbilder für den Römer. Seit 1854 war V. Direktor der Städtischen Galerie in Mainz. Unter dem Pseudonym Sebastian veröffentlichte er Gedichte, u. a. in Friedrich de la Motte Fouqués "Frauentaschenbuch" und in den Wiener "Oelzweigen". 1860 erschien V.s humoristische Schrift Redende Bilder. Ein Traum, die auf die Mainzer Galerie anspielte. 

© Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Rudolf Vierhaus, K. G. Saur Verlag, ein Imprint der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, München 2005-2008.

Philipp Veit, Bildnis Freifrau von Bernus, 1838

Philipp Veit: Bildnis Freifrau von Bernus

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