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ANTON VAN DYCK (1599 - 1641)

ANTON VAN DYCK

1599 - 1641

Dyck (Dijck), Anton (Anthonis; Anthony; Antoon) van, fläm. Maler, Graphiker, Zeichner, * 22. 3. 1599 Antwerpen, † 9. 12. 1641 London.

Vater der Justina van D. Sein Großvater, Anton „Tuenken“ van D. (1529–3.3. 1580), Schüler des Jan van Cleve, war zeitweise als Maler tätig, ebenso Dierick Cuypers, wohl ein Bruder seiner Mutter Maria Cuypers und Schüler des Frans Francken d.Ä. Im Okt. 1609 ist D. in der Antwerpener Lukasgilde als Schüler des Hendrick van Balen d.Ä. eingeschrieben.

Das früheste erh. dat. (und mit dem Lebensalter des Dargestellten und des Künstlers versehene) Bildnis eines alten Mannes von 1613 (Brüssel) zeigt allerdings keinerlei Einfluß van Balens. Das kurz darauf entstandene erste Selbstbildnis (Wien) und die versch. Fassungen des Hl. Hieronymus der folgenden Jahre belegen die Kenntnis von Peter Paul Rubens. Um 1616–18 (nach and. Forschungsmeinung 1620/21) betreibt D. seine eig. Wkst. in dem Haus „Den Dom van Ceulen“ mit den Ass. Herman Servaes und Justus van Egmont, die eine Apostelserie D.s kopieren.

Sein Jugendfreund Jan Brueghel d.J. sieht ihn dort einen Trunkenen Silen malen. 1617 erhält D. für die Kreuztragung Christi aus dem Zyklus der Mysterien des Rosenkranzes für die Antwerpener St. Paulskirche dasselbe Honorar wie Rubens und Jakob Jordaens. Am 11. 2. 1618 als Meister in der Antwerpener Lukasgilde eingetragen. Zu dieser Zeit ist D. vermutl. bereits seit einigen Jahren Mitarb. der Wkst. von Rubens, wo er zunächst Stichvorlagen nach Gem. zeichnet (die Zuschr. der von Bellori gen. Zchng nach der Amazonenschlacht ist umstritten). Mit „meglior mio discepolo“ meint Rubens in einem Schreiben vom 28. 4. 1618 an Sir Dudley Carleton sicher D.; Toby Matthew beschreibt ihn in einem Brief vom 25. 11. 1620 an Carleton als „famous Allievo“ des Rubens. Im selben Jahr unterzeichnet Rubens einen Vertrag für die 39 Decken- Gem. der Antwerpener Jesuitenkirche (1718 zerst.), die „Van Dyck mitsgaders sommige andere syne disipelen“ nach seinen Entwürfen ausführt. Bellori und rund einem Dutzend Quellen zw. 1660 und 1696 zufolge schuf D. die im Mai 1618 voll. Teppichkartons für den Decius Mus- Zyklus nach Entwürfen von Rubens.

Eine Händescheidung zw. Meister und Wkst., bes. D., scheint indes nicht möglich; maltechn. Unters. ergaben, daß ein großer Teil der Kartons wohl von Rubens selbst stammt. Außerhalb der Rubens-Wkst. entwickelt D. seinen eig., noch sehr heterogenen Stil. Von Rubens abhängig und gleichzeitig in künstler. Auseinandersetzung auf ihn reagierend, wird der anfängl. energisch kraftvolle, oft grobe und expressive Duktus v.a. in den Portr. zunehmend feiner und gebrochener: Lasset die Kindlein zu mir kommen (Ottawa), Samson und Delila (London, Dulwich Picture Gall.), Bildnis eines Herrn, der sich die Handschuhe anzieht (Dresden), Die Gefangennahme Christi (Minneapolis) und das Bildnis des Cornelis van der Geest (London, NG). Mit seinen Portr. steht D. noch ganz in der älteren Trad. von Antonis Mor, Frans Pourbus und Alonso Sánchez Coello. Zw. Okt. 1620 und Febr. 1621 ist D. in London, wo er Thomas Howard, Earl of Arundel (Los Angeles) im Stil der venez. Malerei porträtiert.

Die Großmut des Scipio (Oxford) verarbeitet Vorbilder von Rubens und Veronese. Am 26. 2. 1621 erhält D. von Jakob I. ein Jahresgehalt über £ 100 für nicht näher bez. Dienste und zwei Tage später eine Reiseerlaubnis von acht Monaten.

Er kehrt nach Antwerpen zurück und arbeitet nun unter dem Eindruck der in England gesehenen venez. Werke: Bildnisse des Frans Snyders und dessen Gemahlin Margarethe de Vos (New York, Frick Coll.) sowie der Isabella Brant (Washington), lt. Félibien D.s Abschiedsgeschenk an Rubens. Im Okt. 1621 bricht D. nach Italien auf, im späten Nov. erreicht er Genua. Dort wohnt und arbeitet er bei den befreundeten Brüdern Lucas und Cornelis de Wael. D. verbringt die folgenden zwei Jahre längere Zeit abwechselnd in Rom und in Genua. Im Herbst 1622 trifft er wahrsch. in Venedig Lady Arundel und reist mit ihr nach Mantua, Mailand und Turin.

1624–25 lebt er auf Einladung des sizilian. Vizekönigs Emanuel Filiberto von Savoyen in Palermo und weicht vermutl. im Sept. 1624 während der Pestepidemie nach Neapel aus. In Genua, Rom und Palermo schuf D. Portr. und Andachtsbilder, die auf Grund des teils schlechten Erhaltungszustandes stilist. und chronolog. oft nur schwer zu bestimmen sind. Bildnisse wie die Marchesa Balbi (Washington) und Agostino Pallavicino (Los Angeles), im Winter 1621/22 entstanden, sind von einer einfachen und klaren, konzentrierten Präzision, das schwere Impasto ist einem dünnen, trockenen Farbauftrag gewichen.

Nach den farbl., maler. und kompositionell unruhigen Antwerpener Porträts weisen sie eine neue Sicherheit und Eleganz im Werk D.s auf, die der würdevollen Zurückhaltung der Dargestellten entspricht. Höhepunkt dieses neuen Stils ist das Bildnis Kardinal Bentivoglios von 1623 (Florenz). Auch in Genua setzt sich D. mit Rubens auseinander, dessen dortige Portr. von 1606 Ausgangspunkte für die Bildnisse der Elena Grimaldi (Washington) und des Anton Giulio Brignole Sale zu Pferd (Genua) sind. D. bewältigt eine Fülle von neuen und ungewöhnl. Porträtaufträgen, wie etwa die Bildnisse des pers. Gesandten Sir Robert Shirley und dessen Gemahlin (Petworth), im Juli/Aug. 1622 in Rom entstanden, des Kunsthändlers George Gage (London) oder der Familie Lomellini (Edinburgh).

Die Komp. der relig. Bilder dieser Zeit werden souveräner und verarbeiten Vorbilder von Rubens oder Tizian: Madonna del Rosario (Palermo). Nachdem 1624 die sterbl. Überreste der hl. Rosalie aufgefunden worden sind, wird D. in Palermo mit einer Reihe von Darst. beauftragt, mit denen er in der Art Guido Renis eine völlig neue Ikonogr. dieser Hl. schafft. D. war als ausgereifter Künstler nach Italien gekommen und studierte dort gezielt die Werke Tizians, die er zeichnete, kopierte und sammelte (Ital. Skizzenbuch, London); er besaß 19 Gem. von ihm.

Neben Rubens wird Tizian nun sein wichtigstes Vorbild. D.s augenscheinl. Desinteresse an den Antiken Roms mag darin begründet sein, daß er mit ihnen als Mitarb. von Rubens bereits bestens vertraut war; er hat antike Vorbilder sehr frei und häufiger umgesetzt, als gemeinhin angenommen wird. D.s wichtigste künstler. Kontakte in Italien sind neben den Brüdern de Wael sein Freund Jan Brueghel d.J. sowie Jan Roos, den er als Spezialisten für Tiere und Früchte hinzuzieht.

Am 12. 7. 1624 besucht er die alte Sofonisba Anguissola. In Palermo ist Domenico Martinetto sein Diener; ob es sich hier um einen Schüler oder Assistenten handelt, ist unklar. Nach dem Tod seiner Schwester Cornelia kehrt D. im Herbst 1627 von Genua aus nach Antwerpen zurück. Kurz nach seiner Rückkehr porträtiert er Peeter Stevens und 1628 dessen Gemahlin Anna Wake (Den Haag) in den gedämpften Farben und dem kühlen Licht des Nordens. Ebenfalls 1628 malt D. für das Brüsseler Rathaus das mon., 23 lebensgroße Portr. umfassende Gruppenbildnis des dortigen Stadtrates, für das er 2400 Gulden erhält; 1634 folgt das Gruppenbildnis der Schöffen (beide 1695 zerst.).

Am 6. März 1628 macht er sein Test. und wird im Mai Mitgl. der jesuit. „Sodaliteit van de bejaerde Jongmans“, für die er u.a. 1630 Die Vision des sel. Hermann Joseph (Wien) malt. Im selben Jahr bez. er sich als Hofmaler der Erzherzogin Isabella. 1631 steht er Pate für Lucas Vorstermanns Tochter Antonia. Im Herbst dieses Jahres porträtiert er Marie dé Medici, deren Sekretär Pierre Puget de la Serre sich bewundernd über D.s Slg von Gem. Tizians äußert. Im Winter arbeitet D. für Frederik Hendrik in Den Haag. Diese sog. zweite Antwerpener Periode gilt als Höhepunkt seines Schaffens. 1629–31 entstehen seine schönsten Einzelporträts: Maria de Tassis (Vaduz) und Marie de Raet mit ihrem Gatten Philippe Le Roy (London, Wallace Coll.). D. erhält in ganz Flandern bed. Aufträge für Altar-Gem., so 1628 Die Vision des hl. Augustinus für einen Seitenaltar im Chor der Antwerpener Augustinerkirche, für die gleichzeitig Rubens den Hochaltar und Jordaens den and. Seitenaltar liefern. Für den Konvent der Dominikanerinnen malt er 1629 eine Kreuzigung mit den Hll. Dominikus und Katharina von Siena mit einer Inschr. in Erinnerung an seinen Vater.

Im selben Jahr erhält er mit Rinaldo und Armida (Baltimore) über seinen Freund, den engl. Hofmann Endymion Porter, den ersten Auftrag des engl. Königs Karl I. Das Gem. ist ganz in dem am Londoner Hof geschätzten venez. Stil gehalten. Diese relig. und mytholog. Bilder betonen auf eine neue, sehr einfühlsame Weise in Gestik und Mimik die Empfindungen der wenigen Bildgestalten.

Anders als Rubens verzichtet D. dabei auf eine ausführl. Erzählung. Dies ändert sich bei den Gem., die D. im Winter 1631/32 am Hof in Den Haag für Frederik Hendrik ausführt. Die vielfigurigen Szenen wie Achill unter den Töchtern des Lycomedes, Amaryllis und Mirtillio (beide Pommersfelden) oder Rinaldo und Armida (Louvre) erzählen wohl auf Wunsch des Auftraggebers in einer für D. ungewöhnl. Detailfreudigkeit von Liebe und Verkleidung. Daneben entstehen Portr. des Statthalters, seiner Gemahlin Amalia von Solms und deren Sohn Wilhelm II. (Dessau).

Am 28. 1. 1632 notiert Constantijn Huygens in seinem Tagebuch, von D. porträtiert worden zu sein. Um 1627 beginnt D. sein langjähriges Projekt einer Stichserie mit 80 Portr. von berühmten Männern, die im 18. Jh. den Titel Iconographie erhält. Diese Bildnisse von Künstlern, Feldherren, Staatsmännern und Gelehrten werden von D. selbst, Paulus Pontius, Lucas Vorstermann u.a. gestochen und zunächst einzeln oder in kleineren Gruppen von Martinus van den Enden herausgegeben. Die erste Gesamtausgabe besorgte Gillis Hendricx 1645 u.d.T. Centurie, der die Ser. auf 100 Bll. hatte erweitern lassen. Im März 1632 reist D. mit den Portr. Frederik Hendriks, dessen Gemahlin und deren Sohn sowie Gastons, des Herzogs von Orléans, und der Erzherzogin Isabella, die er in Den Haag gemalt hatte, nach London.

Ab dem 2. April wohnt er zunächst bei Edward Norgate und erhält im Mai ein von der Krone gemietetes Haus an der Themse in Blackfriars, wo er sechs Diener beschäftigt, darunter Jasper Lanfranck und Martin Ashent. Die Sommermonate verbringt D. in Eltham, wo er 1636 Thomas Wentworth, den späteren Earl of Strafford, porträtiert. Am 5. 7. 1632 wird er als „principalle Paynter in ordinary“ von Karl I. geadelt, laut Beschluß vom 17. 5. 1633 steht ihm ein Jahresgehalt in Höhe von £ 200 zu. 1634 unterbricht D. seinen Englandaufenthalt. E. März ist er zunächst in Antwerpen und hält sich dann wohl bis zum nächsten Frühjahr in Brüssel auf, wo er den Kardinal-Infanten Ferdinand porträtiert und im Dez. in dem Haus „t’ Paradijs“ hinter dem Rathaus wohnt. Er autorisiert seine Schwester Susanna, seinen Bes. in Antwerpen zu verwalten.

Am 18. 10. 1634 wird er zum Ehrendekan der Antwerpener Lukasgilde ernannt, eine Ehre, die zuvor nur Rubens zuteil geworden war. In diesem Jahr entstehen einige seiner großartigsten Schöpfungen: Johann, Graf von Nassau-Siegen und seine Fam. (Firle Place), Thomas François de Carignan, Prinz von Savoyen, zu Pferd (Turin) sowie das Bildnis des Cesare Alessandro Scaglia (London), für den er auch die Beweinung Christi (Antwerpen) malt. D.s virtuose Beherrschung der Farbe, sein souveräner Aufbau einer Komp., die sichere Beherrschung der menschl. Anatomie und die scharfsichtige psycholog. Durchdringung seiner Dargestellten sind in diesen Werken auf ihrem Höhepunkt.

1635 bringt er seine Slg von Gem. Tizians nach London, die der König im Juni und Juli besichtigt; hierzu werden eigens ein neuer Landungssteg und eine neue Treppe zu D.s Garten gebaut. Am 16. 11. 1637 nimmt D. gemeinsam mit Inigo Jones, John de Critz, Matthew Wren und Edward Norgate an einem Versöhnungsessen der Painter-Stainer’s Company, der Londoner Künstlergilde, teil, die sich seit Jahren erfolglos gegen die ausländ. Künstler wehrt.

1638 mahnt er den König wegen fünf ausstehender Jahresgehälter und 25 Gem., die nicht bezahlt worden waren. Karl I. reduziert die meisten der von D. geforderten Preise. Am 27. 2. 1640 ? Hofdame Mary Ruthven, Enkelin des 1. Earl of Gowrie. Nachdem sich die polit. Unruhen mehren, plant D., England zu verlassen. 1640 nimmt er den Auftrag an, für 2200 Gulden das Martyrium des hl. Georg für den Altar der Gilde der Bogenschützen in der Antwerpener Kathedrale zu malen, das er nicht mehr vollenden kann.

Nach dem Tod von Rubens will Philipp IV. die Gem. für den Torre de la Parada von D. vollenden lassen, der dazu nicht bereit ist; er würde aber einen neuen Auftrag annehmen, wie Kardinal-Infant Ferdinand am 10. 11. 1640 an Philipp schreibt. Gleichzeitig bemüht sich D. in Paris um den Auftrag zur Ausmalung der Grande Gal. des Louvre, der jedoch an Poussin geht.

D. erkrankt, reist aber dennoch in der zweiten Jahreshälfte 1641 durch Europa: Im Sept. ist er in Holland, im Okt. in Antwerpen und im Nov. in Paris, wo er bereits zu krank ist, um zu malen. Er kehrt nach London zurück, wo er am 4. 12. sein zweites Test. macht. Er stirbt am Tag der Taufe seiner Tochter Justina und wird zwei Tage später auf eig. Wunsch im Chor der Kathedrale von St. Paul’s beigesetzt.

Die Übersiedlung nach England hat einen weiteren Stilwandel im Œuvre D.s bewirkt, der auf die engl. Portr.-Trad., die dort geschätzte venez. Malerei und auch auf die Mode mit farbenprächtigeren und v.a. gegen E. der 1630er Jahre mit zunehmend einfacheren Komp. reagiert. Neben seiner Tätigkeit für das Königspaar arbeitet D. als Porträtist für den engl. Adel; Aufträge für relig. oder mytholog. Werke gibt es kaum (vgl. aber Bellori). Die teils mon. Bildnisse Karls I. schaffen eine neue Ikonogr. für die Dynastie der Stuarts. So ist das Familienbildnis von Karl I. und Henrietta Maria mit ihren beiden ältesten Kindern von 1632 als gemalte Theorie des „Divine Right of Kings“ zu verstehen, auch das Bildnis Karl I. zu Pferd mit M. de St. Antoine von 1633 (beide London, Buckingham Pal.), das erste gemalte Reiterbildnis eines engl. Königs, dient der Legitimation der Herrschaft.

Höhepunkt dieser Portr. ist der Roi à la Chasse (Louvre) von etwa 1635/37. Es sind dabei nicht immer Neuschöpfungen, sondern oft Variationen älterer, unbefriedigender Werke von D.s Vorgänger Daniel Mytens, wie das Doppelbildnis mit Karl I. und Henrietta Maria von 1632 oder Henrietta Maria und Jeffrey Hudson (Washington) von 1633. D.s Darst. der Oberfläche verschiedenster Materialien, v.a. aber von Stoffen ist in England zunächst sehr reich differenziert. In einem silbrigen Licht wirkt sie unruhig, bewegt und brüchig, was entscheidend zum Eindruck der Lebendigkeit und Gegenwärtigkeit der Dargestellten beiträgt: William Feilding, 1st Earl of Denbigh (London), Die drei ältesten Kinder Karls I. (Turin) oder Karl I. in drei Ansichten (Windsor). Im Hintergrund der Portr. finden sich neue, ikonogr. bedeutsame Motive wie eine felsige Lsch. oder große Steinvasen (Ann Carr, Countess of Bedford, Petworth).

In den Bildnissen der späten 1630er Jahre schaffen die einfachen, farbenprächtigen (Phantasie-)Gewänder, die D. nun oft nur der Farbwirkung wegen einsetzt, große, fast monochrome, undifferenzierte Farbflächen im Bild, die in einem hellen, reinen Licht glatt und plakativ wirken: Dorothy Rivers, Viscountess Andover und Lady Elizabeth Thimbleby (London), Sir John Suckling (New York, Frick Coll.). Sein letztes mytholog. Werk aus den Jahren 1639/40, Cupido und Psyche (London, Kensington Pal.), eine poet. Umsetzung des Themas der Auferstehung, steht dann noch einmal ganz im Geiste Tizians.

D.s Schüler und Assistenten sind kaum untersucht. Als Hofmaler mußte er sie nicht bei der Lukasgilde registrieren. Zu ihnen zählten wahrsch. u.a. Herman Servaes, Justus van Egmont, Giovanni Benedetto Castiglione, Miguel de Amberes, Bertrand Fouchier, Rolland Lefebvre, Remigius van Leemput, Jan Boeckhorst, Jan de Reyn, Jan van Belcamp, James Gandy, Theodore Russell, Edward Pierce d. Ä., Joan Carlile, Matthäus Merian d.J., Gerard Pietersz. van Zyl, Jasper Lanfranck, Martin Ashent, Theodore Hess (Dierick Hesse) sowie David Beck, außerdem möglicherweise (nicht gesichert) Thomas Willeboirts Bosschaert, Gonzales Coques, Gysbrecht Thys, Adriaen Hannemann, Jean Petitot und Cornelis de Neve.

G. Raatschen in: AKL XXXI, 2002, 381

© Allgemeines Künstlerlexikon, Internationale Künstlerdatenbank, K.G. Saur Verlag, ein Imprint der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, München/Leipzig.

Anton van Dyck, Bildnis des Hendrick Steenwijck d. J., um 1632/35

Anton van Dyck: Bildnis des Hendrick Steenwijck d. J.

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