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JANUARIUS ZICK (1730 - 1797)

JANUARIUS ZICK

1730 - 1797

Zick, Januarius, Maler, Architekt, * 6.2.1730 München, † 14.11.1797 Ehrenbreitstein (heute zu Koblenz).

Zunächst Schüler seines Vaters Johann Z. und 1745-48 Maurerlehrling, setzte Z. seine Ausbildung 1756-58 auf Reisen u. a. nach Paris, Basel und Rom (vermutlich bei Anton Raphael Mengs) fort. Seit 1760 lebte er als kurtrierischer Hofmaler in Ehrenbreitstein.

Z. schuf zahlreiche Deckenfresken in süddeutschen Klosterkirchen sowie in einigen Schlössern, in denen sich der Stil des ausgehenden Rokoko mit dem des frühen Klassizismus verbindet. Als sein Hauptwerk gelten die Fresken der Klosterkirche in Wiblingen (heute zu Ulm, 1778-80). Seine Tafelbilder (u. a. Büßende Magdalena, 1765; Merkur in der Werkstatt des Bildhauers, 1777; Abraham und Isaak, 1778) waren zunächst von Rembrandt, dann vorwiegend von Jean Honoré Fragonard und der niederländischen Genremalerei des 17. Jh. beeinflusst und umfassen Porträts, religiöse und historische Themen sowie Genreszenen. Ferner entwarf Z. zahlreiche Intarsien für David Roentgen).

© Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Rudolf Vierhaus, K. G. Saur Verlag, ein Imprint der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, München 2005-2008.

Januarius Zick, Anbetung der Hirten und Darbringung im Tempel, um 1765

Januarius Zick: Anbetung der Hirten und Darbringung im Tempel

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