Museum / Erweiterung / Wettbewerb

"EIN LEUCHTENDES JUWEL AM TAG, EIN LICHTTEPPICH IN DER NACHT – ETWAS GANZ BESONDERES IST DEN ARCHITEKTEN SCHNEIDER+SCHUMACHER MIT DEM ENTWURF ZUR ERWEITERUNG DES STÄDEL MUSEUMS GELUNGEN."

Stellungnahme der Wettbewerbsjury

Das Städel hat im September 2007 einen kooperativen Realisierungswettbewerb ausgelobt, zu dem folgende acht angesehene deutsche und internationale Architekten bzw. Architektenteams eingeladen wurden:
Diller Scofidio + Renfro, New York; Gigon/Guyer Architekten, Zürich; Jabornegg & Pálffy, Architekten, Wien; Kühn Malvezzi Architekten GmbH, Berlin; Sanaa Ltd / Kazuyo Sejima, Ryue Nishizawa & Associates, Tokio; schneider+schumacher Architekturgesellschaft mbH, Frankfurt am Main; UNStudio, Architekten, Amsterdam; Wandel Hoefer Lorch + Hirsch Müller, Frankfurt am Main.

Eine achtköpfige Jury kürte im Februar 2008 den Entwurf des Frankfurter Architekturbüros schneider+schumacher zum Sieger.


Mit ihrem Entwurf, der eine großzügige Museumshalle für die Präsentation der Kunst nach 1945 unter dem Städelgarten vorsieht, deren Deckenöffnungen sich als einprägsames Muster über die Gartenfläche ausbreiten und die Halle mit natürlichem Licht versorgen, setzen sie ein "zugleich subtiles wie markantes, ja starkes, ein flächendeckendes Zeichen, das sich selbstbewusst in den städtebaulichen Kontext einfügt. Es ist gerade die Zurückhaltung in der Architektur, die Inszenierung, die der Authentizität des Ortes Achtung entgegenbringt und dem baulichen Umfeld Luft zum Atmen lässt. […] Frankfurt erhält nicht nur ein besonderes, ein einzigartiges neues Ausstellungsgebäude, sondern darüber hinaus eines, das als ‚green building‘ auf der Höhe seiner Zeit ist", so die Preisrichter.

2012 wird der Erweiterungsbau eröffnet.

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