In seinen frühen Lithographien der Jahre vor dem Ersten Weltkrieg beschäftigten Max Beckmann zunächst Illustrationen zu mythologischen und biblischen Themen. Mit Szenen wie dem „Tegeler Freibad“ fand das Leben der Großstadt Eingang in seine druckgraphische Bildwelt.
Der junge Künstler nutzte die malerischen Qualitäten der Kreidelithographie und den Nuancenreichtum zwischen Hell und Dunkel, um der zeitgenössischen Badeszene bewegte Dynamik ebenso wie geheimnisvollen Charakter zu verleihen.
Gemeinsam mit dem „Admiralscafé“ erweitert diese Neuerwerbung den herausragenden Bestand an druckgraphischen Arbeiten des Künstlers im Städel.










