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CLAUDE LORRAIN (CLAUDE GELLÉE)

Christus erscheint Maria Magdalena
Noli me tangere

1681

Öl auf Leinwand
Inv. Nr. 1479 (Erworben 1912 mit Mitteln der Carl Schaub-Stiftung)

84.9 × 141.1 cm

zur  Biographie

Claude Lorrain ist für lichtdurchflutete Ideallandschaften mit Figurenstaffage im Stil des Barockklassizismus berühmt. Für den römischen Kardinal Fabrizio Spada schuf er 1681 diese Landschaft mit Christus im Vordergrund, der nach seiner Auferstehung Maria Magdalena in Gestalt eines Gärtners erscheint. Mit dem Ausspruch „Noli me tangere“ (Berühre mich nicht) weist er ihre Annäherung zurück. Rechts sieht man die beiden anderen Marien mit dem Engel am leeren Grab Christi. Anders als bei Poussin bildet die Figurenstaffage aber eher einen willkommenen Anlass für die Darstellung einer wohlkomponierten, weitläufigen Ideallandschaft.



Zur Schenkung des Werkes:
Der im Westend lebende Carl Schaub setzte 1905 eine Stiftung zur Erbin seines rund eine Million Mark umfassenden Vermögens ein. Deren Kuratorium sollte im Einverständnis mit der Städel-Administration den Zinsertrag zum Erwerb von Kunst für das Museum nutzen. Nach der Überlieferung von Dr. Alexander Berg, dem betrauten Anwalt und Städel-Administrator, bedankte sich der Stifter Schaub nach Abschluss des Testamentes feierlich und wünschte für die Zukunft alles Gute. In der folgenden Nacht, am 21.6.1905, nahm sich der 54jährige Schaub das Leben. Noch vor dem Ersten Weltkrieg konnten aus den Stiftungserträgen Bilder von Claude Lorrain und Tintoretto erworben werden. Heute werden vor allem für die Graphische Sammlung Werke mit den Mitteln der Carl Schaub-Stiftung erworben.

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