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JACOB ISAACKSZ. VAN RUISDAEL

Dünenlandschaft mit einem Plankenzaun

um 1647

Öl auf Eichenholz
Inv. Nr. 1240

44 × 36 cm

zur  Biographie

Ruisdael hat die für Haarlems Umgebung typische Dünenlandschaft mehrfach gemalt. In diesem kleinen, mit sparsamsten Mitteln komponierten Bild spielt das durch die bewegten Wolken hindurchbrechende Sonnenlicht eine entscheidende Rolle. Die Flüchtigkeit eines solchen Augenblicks festzuhalten, ist das eigentliche Thema des Bildes, ebenso wie der zerfallene Plankenzaun, der gleichfalls als Symbol der Vergänglichkeit aufzufassen ist.



Zur Schenkung des Werkes:
Die 1689 aus Glaubensgründen aus Frankreich geflüchtete Calvinistenfamilie Gontard gelangte in Frankfurt schnell zu Reichtum. Ihr Stadthaus "Zum weißen Hirsch" stand in der Nachbarschaft der Familien Goethe und Passavant im Großen Hirschgraben. Der Kaufmann und Kunstsammler Moritz von Gontard (1826–1886) war lange Zeit bis zu seinem Tode Vorsitzender der fünfköpfigen Administration des Städelschen Kunstinstituts. Gontard beschenkte das Museum zwei Mal: einmal zur Eröffnung des 1878 fertig gestellten Neubaus am Schaumainkai, die er zum Anlass nahm, Lucas Cranachs "Venus" zu übergeben. Acht Jahre später verstarb Moritz von Gontard und hinterließ dem Städel seine 33 Werke umfassende Sammlung holländischer und flämischer Barockmalerei im Wert von über 100.000 Mark.

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