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HANS HOLBEIN DER ÄLTERE

Hochaltar der Frankfurter Dominikanerkirche

1501


Inv. Nr. HM 6–20 (Leihgabe des Historischen Museums Frankfurt am Main), LG 1 (Leihgabe des Gesamtverbandes der Katholischen Kirchengemeinden in Frankfurt am Main)

zur  Biographie

ca. 167 x 152 cm (je Tafel)

267.1 x 64.5 cm (Predella)

Außenseite: linker Flügel: Stammbaum Jesu Christi; rechter Flügel: Stammbaum des Dominikanerordens

Innenseiten der Außenflügel und Außenseiten der Innenflügel: obere Reihe: Gefangennahme, Christus vor Pilatus, Geißelung, Dornenkrönung; untere Reihe: Ecce Homo, Kreuztragung, Auferstehung

Predella: Einzug in Jerusalem, Vertreibung der Wechsler aus dem Tempel, Abendmahl, Fußwaschung, Gebet am Ölberg

 

Als die Frankfurter Dominikaner kurz vor 1500 einen neuen Hochaltar benötigten, ließen sie Hans Holbein d. Ä. mitsamt seinen Gehilfen aus Augsburg kommen. Errichtet wurde ein zweifach wandelbares Retabel, dessen verlorener Schrein wohl Skulpturen enthielt. Der Passionszyklus der ersten Wandlung und der Predella ist fast vollständig erhalten. Bei den klaren Kompositionen in leuchtenden Farben kam es offenbar auf einfache Lesbarkeit aus der Ferne an. Außergewöhnlich ist das Programm der Werktagsseite. In Analogie zur Wurzel Jesse ließen die Dominikaner eine Art Stammbaum ihres Ordens darstellen, besetzt mit Berühmtheiten wie dem Ordensgründer, Thomas von Aquin und Albertus Magnus.


Weitere Werke

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