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HANS HOLBEIN DER ÄLTERE

Bildnis eines Angehörigen der Augsburger Familie Weiß

1522

Mischtechnik auf Lindenholz
Inv. Nr. SG 457

41.7 × 35.2 cm

zur  Biographie

Mit scharfer Beobachtungsgabe stellt der ältere Holbein das dünkelhafte, dümmliche Wesen des Augsburger Patriziers bloß. Damals störte das anscheinend nicht; denn das Bild diente als eine Art gemalte Heiratsanzeige, wie der vom Kavalier gehaltene Nelkenstrauß anzeigt. Dieser verließ sich aber nicht nur auf Blumen und kostbare Mode, auf sein mit Samtbändern umschlungenes Barett, das Brokatwams und das goldbestickte Seidenhemd. Nicht weniger als drei Inschriften auf Degen und Hundepfeife verweisen auf seine Vorzüge; so steht auf der Pfeife „NOTH LEI[DE]T ER NIT“. Die derart massive Brautwerbung hatte Erfolg; ein wohl etwas später entstandenes Pendant in Privatbesitz zeigt die Ehegattin des Herrn Weiß.

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