Kataloge
Flämische Gemälde im Städel Museum 1550-1800
22 X 30 cm
€ 20.00
Herausgegeben von Max Hollein und Jochen Sander, unter Mitarbeit von Christiane Haeseler bei den gemäldetechnologischen Untersuchungen
2 Bände, deutsche Ausgabe
768 Seiten, gebunden, zahlreiche farbige Abbildungen, Mikroskopaufnahmen und Infrarotreflektografien, Michael Imhof Verlag und Städel Museum, Petersberg/Frankfurt am Main 2009
Mit der Publikation "Flämische Gemälde im Städel Museum 1550-1800" ist ein weiterer Bestandskatalog zur Städelschen Sammlung erschienen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit des Museums hat Agnes Tieze die flämischen Gemälde zwischen 1550 und 1800 im Städel systematisch wissenschaftlich aufgearbeitet. Auf Grundlage einer detaillierten gemäldetechnologischen und maltechnischen Untersuchung wurde dabei jedes Werk mit Blick auf seine spezifischen künstlerischen und historischen Entstehungsbedingungen diskutiert. Die Ergebnisse dieser dreijährigen Untersuchung sind nun in Form einer umfassenden zweibändigen Publikation zusammengefasst.











Dieses Bild kann ich in seiner gegenwärtigen Form nicht als ein Werk Dürers ansehen - vielleicht der Entwurf, aber das Gesicht stammt garantiert so nicht von Dürer: Das ist viel zu platt und grob für Dürer. Die betenden Hände erinnern an Dürer, aber das heißt nicht, daß das Bild wirklich von ihm stammt - vielleicht ist ein Dürer unter der gegenwärtigen Malschicht?
Dieses ist eines der exquisitesten van Eyck-Werke - von einer unglaublichen Kostbarkeit und Feinheit in der Darstellung von Stoffen, von einer Meisterschaft in der räumlichen Komposition, die fast vermuten läßt, ob nicht italienisch-flämische Beziehungen auch unter Künstlern enger waren als bisher vielleicht vermutet: Ein absolutes MEISTERWERK!
typisch romantisch!