Ausstellungskataloge
Sahure. Tod und Leben eines großen Pharao
24 x 30 cm
€ 34.90
€ 10.00
Hrsg. Vinzenz Brinkmann. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Zahi Hawass sowie Texten von Vinzenz Brinkmann, Michael Baud, Miroslav Verner, Michael Höveler-Müller, Hourig Sourouzian, Dorothea Arnold, Susanne Voss, Cilli Kasper-Holtkotte, Christian E. Loeben, Rainer Stadelmann, Dietrich Wildung, Tarek El-Awady, Felix Arnold, Thomas Lucker, Klaus Finneiser, Hartwig Altenmüller, zahlreiche farbige Abbildungen, 351 Seiten, Hirmer Verlag, München 2010
Vor 4500 Jahren wurde die gewaltige Pyramidenanlage des Pharao Sahure errichtet. Diese von Menschen gebaute Welt, in der die Lebenden dem toten König begegnen, ist von einzigartiger Schönheit. Das Katalog-Buch zeigt die einmaligen erhaltenen und geborgenen Schätze und gibt ihre Geschichte von Entstehung bis Entdeckung wieder.
Für die Errichtung seines prächtigen Taltempels beschäftigte Sahure die begabtesten Bildhauer der damaligen Zeit. Entstanden ist so das wohl schönste und größte Bilderbuch Ägyptens. Sowohl der gigantische, über 200 Meter lange Aufweg der Anlage als auch die anschließenden Raumfluchten wurden mit über 10.000 Quadratmetern farbigem Reliefschmuck verziert.
Die Ausstellung im Liebieghaus führt die Besucher durch bedeutende Originalzeugnisse in die Kunst und Kultur des Alten Reichs ein. Zahlreiche Skulpturen der fünften Dynastie, viele wichtige Reliefwerke, aber auch originale, gewaltige Architekturelemente aus Rosengranit werden die einmalige Ausdruckskraft der Kunst in der Zeit Sahures demonstrieren. Darüber hinaus werden im Katalog-Buch auch großartige Exponate aus bedeutenden Sammlungen in Paris, New York und Berlin und vielen mehr vorgestellt.
Neben den Originalen werden Modelle die große Raffinesse der Toten- und Tempelanlagen vermitteln. Tagebücher und Zeichnungen von Ludwig Borchardt, dem Entdecker der Nofretete und Ausgräber der Gebäude von Sahure und Niuserre, geben einen Einblick in die Entdeckungsgeschichte, die vor hundert Jahren begonnen hat und durch Ausstellung und Katalog zum ersten Mal umfassend gewürdigt wird.











Dieses Bild kann ich in seiner gegenwärtigen Form nicht als ein Werk Dürers ansehen - vielleicht der Entwurf, aber das Gesicht stammt garantiert so nicht von Dürer: Das ist viel zu platt und grob für Dürer. Die betenden Hände erinnern an Dürer, aber das heißt nicht, daß das Bild wirklich von ihm stammt - vielleicht ist ein Dürer unter der gegenwärtigen Malschicht?
Dieses ist eines der exquisitesten van Eyck-Werke - von einer unglaublichen Kostbarkeit und Feinheit in der Darstellung von Stoffen, von einer Meisterschaft in der räumlichen Komposition, die fast vermuten läßt, ob nicht italienisch-flämische Beziehungen auch unter Künstlern enger waren als bisher vielleicht vermutet: Ein absolutes MEISTERWERK!
typisch romantisch!