Kataloge
Elfenbein. Barocke Pracht am Wiener Hof
24 x 30 cm
€ 34.90
€ 5.00
Hg. von Maraike Bückling und Sabine Haag. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Texten von Eva Maria Breisig, Maraike Bückling, Sabine Haag, Christine Kitzlinger, Thomas Kuster, Astrid Scherp, Sabine Schwab. Michael Imhof Verlag 2011. Deutsche Ausgabe, 256 Seiten, 262 Farb- und 10 S/W-Abbildungen. 34,90 Euro(Museumsausgabe)
Seine Herkunft aus fernen unbekannten Ländern, seine Seltenheit und faszinierende Oberflächenbeschaffenheit machten das Elfenbein im Barock zu einer großen Kostbarkeit. Virtuose Meister fertigten daraus Kunstkammerstücke, die wenn auch keinerlei Gebrauchswert, so doch einen hohen Kunstwert besitzen und somit fürstlich-imperialem Repräsentationsanspruch dienten, zumal sie von großem Reichtum zeugten. Ihre höchste Blüte erlebte die Elfenbeinkunst in Wien zur Zeit von Kaiser Ferdinand III., Kaiser Leopold I. und des Fürsten Karl Eusebius von Liechtenstein. Sie beschäftigten berühmte Elfenbeinschnitzer wie Adam Lenckhardt, Johann Caspar Schenck, Matthias Steinl u.a. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum in Wien präsentiert die Ausstellung im Liebieghaus in Frankfurt a. M. eine Auswahl an Prunkschalen und -kannen, Deckelbechern, Pokalen, Inkunabeln, Reliefs, Skulpturengruppen usw., die nicht nur die barocke Pracht am Wiener Hof, sondern auch eine nie wieder erreichte Meisterschaft in der Behandlung des kostbaren Materials dokumentiert.











Dieses Bild kann ich in seiner gegenwärtigen Form nicht als ein Werk Dürers ansehen - vielleicht der Entwurf, aber das Gesicht stammt garantiert so nicht von Dürer: Das ist viel zu platt und grob für Dürer. Die betenden Hände erinnern an Dürer, aber das heißt nicht, daß das Bild wirklich von ihm stammt - vielleicht ist ein Dürer unter der gegenwärtigen Malschicht?
Dieses ist eines der exquisitesten van Eyck-Werke - von einer unglaublichen Kostbarkeit und Feinheit in der Darstellung von Stoffen, von einer Meisterschaft in der räumlichen Komposition, die fast vermuten läßt, ob nicht italienisch-flämische Beziehungen auch unter Künstlern enger waren als bisher vielleicht vermutet: Ein absolutes MEISTERWERK!
typisch romantisch!