Wie in einer Nahaufnahme rückt die digitale Anwendung CLOSE UP zentrale Themen der Sammlung Gegenwartskunst in den Fokus. Erkunden Sie die vier spannenden Themenwelten „Malerei & Raum“, „Selbst & Porträt“, „Kunst & Politik“ und „Malerei & Fotografie“ und vertiefen Sie Ihr Wissen online.
Was haben Nägel, Schwämme oder Holz mit Malerei zu tun? Unter dem Titel „Malerei & Raum“ widmet sich eine Ausgabe der digitalen Anwendung CLOSE UP dieser Frage und zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler die Malerei nach 1945 weiterentwickelten. Statt auf Leinwand oder Holz mit Farbe eine malerische Illusion zu erzeugen, montieren Günther Uecker (1930–2025), Yves Klein (1928–1962) und Louise Nevelson (1899–1988) Gebrauchsgegenstände auf den Bildgrund und erproben die räumlichen Grenzen des Materials. Die drei Werke bewegen sich beispielhaft im Spannungsfeld zwischen den physischen Grenzen des Materials und den konzeptuellen Möglichkeiten der Malerei.
Nicht erst durch die sozialen Netzwerke und Plattformen wie Instagram oder TikTok ist die Selbstdarstellung ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Miteinanders geworden. Wer bin ich und wie zeige ich mich anderen? Bereits seit der Antike beschäftigen sich die Menschen mit dem eigenen Abbild. Unter dem Titel „Selbst & Porträt“ widmet sich dieses CLOSE UP der Auseinandersetzung mit dem Selbstbild in der Kunst. Vier Arbeiten von Maria Lassnig (1919–2014), Francis Bacon (1909–1992), Jonathan Meese (*1970) und Gabriele Stötzer (*1953) zeigen, wie künstlerisch vielfältig die Beschäftigung mit dem Ich sein kann.
Wie verarbeiten zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler politische Ereignisse aus der unmittelbaren Gegenwart? Der Fokus liegt in diesem CLOSE UP auf drei Arbeiten von Dierk Schmidt, Bettina Semmer und Armin Boehm aus der Sammlung Gegenwartskunst des Städel Museums.
Sie stehen stellvertretend für den künstlerischen Umgang mit aktuellen Ereignissen in der Malerei – für zeitgenössische Historienbilder. Trotz der unterschiedlichen Herangehensweisen haben die Künstler eines gemeinsam: Mit den Mitteln der Malerei verändern und erweitern sie die historische Vorlage. Sie konfrontieren die Betrachterinnen und Betrachter, machen Unsichtbares sichtbar und zeigen verschiedene Perspektiven auf.
Mit dem DigAMus Award 2023 ausgezeichnet.
Am Beispiel von drei Werken von Sigmar Polke, Wolfgang Tillmans und Jörg Sasse untersucht dieses CLOSE UP die Kombination der vermeintlich konkurrierenden Medien. Welche Rolle nimmt die Fotografie in der Kunst ein? Welche Auswirkungen hat sie auf die Malerei? Verbindungslinien zwischen Kunst und Gesellschaft, sowie historische Zusammenhänge werden aufgedeckt.
Gefördert durch
Interessensgemeinschaft Frankfurter Kreditinstitute
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