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Maria Magdalena
Sin. Pray. Love.

17.9.2026–17.1.2027

Zwischen Heiliger, Sünderin und enger Gefährtin Christi: Als eine der facettenreichsten Frauenfiguren der biblischen Überlieferung und der Kunstgeschichte fasziniert Maria Magdalena seit Jahrhunderten. Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentieren die erste umfassende Ausstellung im deutschsprachigen Raum, die dieser außergewöhnlichen Gestalt gewidmet ist. Dabei erscheint sie nicht nur als Projektionsfläche kultureller und religiöser Vorstellungen, sondern auch als eigenständige Figur, an der sich unterschiedliche Vorstellungen von Körper, Glaube und gesellschaftlichen Rollen zeigen. 

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Programm
für diese Ausstellung

Über die Ausstellung

Ausgehend von zentralen Werken der Sammlungen des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung vereint die Ausstellung insgesamt über 100 hochkarätige Gemälde, Skulpturen und Grafiken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dazu gehören bedeutende Leihgaben aus internationalen Sammlungen, darunter fünf exzellente Werke aus der National Gallery in London sowie weitere aus der Berliner Gemäldegalerie, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Louvre in Paris, den Vatikanischen Museen und der National Gallery of Art in Washington. 

Maria Magdalena fasziniert, weil sich an ihr die wechselnden Vorstellungen von Frauen, Glauben und Gesellschaft über Jahrhunderte hinweg besonders eindrücklich ablesen lassen. Ihre Geschichte ist deshalb immer auch eine Geschichte der Blicke auf sie.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung
  • Pierre Puvis de Chavannes 
    Maria Magdalena in der Wüste (Madeleine à la Sainte-Baume), 1869

  • Giovanni Girolamo Savoldo
    Maria Magdalena, ca. 1535-40

  • Marlene Dumas
    Naomi Campbell as Maria Magdalena, 1996

Digitale Angebote
zur Ausstellung

  • Digitorial 
    Das kostenfreie Digitorial® bereitet multimedial auf die Ausstellung vor – mit anschaulichen Kurztexten, interaktiven Modulen und spannendem Hintergrundwissen. Ab dem 15. September 2026 verfügbar.

  • Audioguide-App
    Die rund einstündige Audiotour mit mehr als 25 Stationen ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Die deutsche Version wird von Katharina Schüttler gesprochen. Ab Ausstellungsbeginn kostenlos verfügbar im App Store und  Google Play Store. 

Förderer

Gefördert durch
Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Dagmar Westberg Stiftung, Städelverein mit den Städelfreunden 1815

Mit weiterer Unterstützung durch
Ernst von Siemens Kunststiftung

Medienpartner
Süddeutsche Zeitung, ARTE

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