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Städel KI Festival
Workshops

  • Termin Das Städel KI Festival fand am 4. und 5. September 2026 statt.
  • Hinweis Diese Workshops waren Teil des Städel KI Festivals.

Bei den Workshops konnten die Besucher KI-Tools selbst ausprobieren, neue Ideen entwickeln und selbst kreativ werden. In vielfältigen, interaktiven Workshops erweiterten sie ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit KI, entdeckten verschiedene Technologien und gönnten sich zugleich bewusst eine Auszeit vom digitalen Alltag.

Überblick

Die Stimmungs-Maschine – wie man einer KI beibringt, Kunst zu fühlen

Workshop mit Christoph Schorsch

Termine: Freitag, 4. September, 16.00 Uhr sowie Samstag, 5. September, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Treffpunkt: Städel Atelierraum 1
Teilnehmer: max. 12 Personen 
Anmeldung: Dieser Workshop ist bereits ausgebucht.

In dem Workshop mit Christoph Schorsch erfahren die Teilnehmer, wie eine KI lernt, Kunstwerke nach Emotionen zu bewerten, und haben die Möglichkeit, diesen Prozess live mitzugestalten. Die Digitale Sammlung des Städel Museums lässt sich nach Stimmungen wie „Freude“, „Trauer“ oder „Angst“ durchsuchen. Doch wie trifft eine Maschine die Entscheidung, welche Stimmung ein Kunstwerk ausstrahlt? Im Workshop wird dies direkt am eigenen Smartphone mit KI nachgebaut. Die Teilnehmer bringen einer KI bei, Kunst nach ihrer Stimmung zu verschlagworten, und stoßen dabei auf ein überraschendes Problem. Dieselbe Frage führt jedes Mal zu einer anderen Antwort. Gemeinsam wird dieses Problem gelöst, indem die KI vom unberechenbaren „Würfel“ zum verlässlichen Werkzeug gemacht wird. Am Ende des Workshops steht eine funktionierende Stimmungs-Suchmaschine für Kunst. 

KI trifft Geschichte: Fotografien neu erleben

Workshop mit Sebastian Hahn, Damals in Farbe

Termine: Freitag, 4. September, 17.00 Uhr sowie Samstag, 5. September, 11.30 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Treffpunkt: Im jeweiligen Termin angegeben.
Teilnehmer: max. 12 Personen
Anmeldung: Dieser Workshop ist bereits ausgebucht.

Der Workshop mit Sebastian Hahn bietet die Gelegenheit, in die Vergangenheit Frankfurts einzutauchen und selbst auszuprobieren, wie historische Fotografien mithilfe von Künstlicher Intelligenz koloriert werden können. Die Teilnehmer arbeiten mit historischen Fotografien aus Frankfurt und machen sie durch das Zusammenspiel von Technologie und Kreativität neu erlebbar. Neben der KI-unterstützten Bildkolorierung geht es auch um die Entwicklung visueller Ideen für Ausstellungen und Themenbereiche. Anhand ausgewählter Beispiele können die Teilnehmer selbst kreativ werden und entdecken, wie sich vergangene Bildwelten in eine moderne, zugängliche Form übersetzen lassen. 

Wahrnehmen statt Scrollen: Vom Kopf in den Körper

Workshop mit Berit Mohr

Termine: Freitag, 4. September, 17.00 Uhr sowie Samstag, 5. September, 12.00 Uhr und 15.00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Treffpunkt: Städel Atelierraum 2
Teilnehmer: max. 15 Personen 
Anmeldung: Dieser Workshop ist bereits ausgebucht.

Der Workshop mit Berit Mohr bietet den Teilnehmern eine künstlerische Auszeit vom digitalen Alltag. Dabei rückt die eigene Körperwahrnehmung in den Mittelpunkt. In diesem analogen Erfahrungsraum verschiebt sich die Aufmerksamkeit von äußeren Reizen zur inneren Präsenz – ausgehend von einfachen körperlichen und sinnlichen Impulsen. Ziel ist es, Linie, Farbe, Bewegung und Geste zu erkunden, um Verlangsamung, den künstlerischen Prozess, den Selbstkontakt und die innere Balance zu fördern.

Design Thinking: Ausstellungsbegleiter der Zukunft

Workshop mit Julia Meyners

Termine: Samstag, 5. September, 10.30 Uhr, 13.30 Uhr und 16.30 Uhr
Dauer: 90 Minuten
Treffpunkt: Städel Atelierraum 2 
Teilnehmer: max. 15 Personen 
Anmeldung: Dieser Workshop ist bereits ausgebucht.

Im Workshop mit Julia Meyners haben die Teilnehmer die Gelegenheit, an der Konzeption eines KI-gestützten Museumsguides mitzuwirken und ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse direkt in die Entwicklung einzubringen. Ausgangspunkt ist der reale Museumsbesuch. Zu Beginn erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam eine „Visitor Journey Map“. In den nächsten Schritten markieren sie Stationen, an denen sie sich mehr Informationen, Kontext oder eine stärker auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Vermittlung gewünscht hätten. Daraus leiten sie konkrete Anforderungen ab, etwa zur Informationstiefe, sprachlichen Zugänglichkeit oder zu dialogischen Zugängen. 

Das radikal lokale Chatbotchen – Sprachmodelle entschlüsseln

Anja Wegner und Anna Meik, NODE Forum for Digital Arts

Termine: Samstag, 5. September, 11.00 Uhr und 16.00 Uhr 
Dauer: 90 Minuten
Treffpunkt: Städel Atelierraum 1
Teilnehmer: max. 15 Personen 
Hinweis: Zur Teilnahme ist ein eigenes Smartphone erforderlich
Anmeldung: Dieser Workshop ist bereits ausgebucht. 

Wie funktionieren künstliche Sprachmodelle wirklich und was braucht es, damit ein Chatbot „intelligent“ wirkt? In diesem Workshop lernen die Teilnehmer die Grundlagen großer Sprachmodelle kennen und probieren selbst aus, wie ein eigenes, lokal betriebenes „Chatbotchen“ entsteht. Dabei wird Schritt für Schritt nachvollziehbar, wie solche Modelle mit Daten und menschlicher Arbeit entwickelt werden und was hinter ihren scheinbar intelligenten Antworten steckt. Der Workshop zeigt damit nicht nur, wie KI funktioniert, sondern auch, wie wir sie hinterfragen und mitgestalten können.

Passend zu diesem Workshop gibt es in der Dauerausstellung (Sammlung Kunst der Moderne, 1. Obergeschoss, Raum 14) im Städel Museum eine Station der display Community. display ist der von der Stabsstelle Smart City der Stadt Frankfurt und dem Verein NODE zur Förderung Digitaler Kultur e.V. eingerichteter Raum für digitale Praxis.

Gestalte dein Museum der Zukunft!

Workshop mit Nina Pfuderer und Jonas Höhn, The Future:Project 

Termin: Samstag, 5. September, 16.20 Uhr
Dauer: 70 Minuten
Treffpunkt: Metzler-Saal
Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich

Im Rahmen dieses Workshops haben die Teilnehmer die Gelegenheit, die Forschung von The Future:Project kennenzulernen und ihre eigenen Perspektiven auf die Zukunft des Museums einzubringen. Ausgangspunkt sind die tiefgreifenden Veränderungen unserer Zeit – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu neuen Formen des Zusammenlebens, Lernens und Kommunizierens. Welche Rolle können Museen künftig für Gemeinschaft, Bildung und kulturellen Austausch übernehmen? Wie möchten wir Kunst erleben, vermitteln und darüber ins Gespräch kommen? Und welche Rolle spielt hier KI? An interaktiven Stationen sammeln die Teilnehmer – inspiriert von der Arbeit von The Future:Project – Ideen, Wünsche und Visionen für das Museum der Zukunft im Zeitalter von KI. Die entstehenden Beiträge werden Teil eines gemeinsamen Zukunftsbildes und liefern Impulse für die Zukunft des Städel Museums.

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