Picasso

Druckgrafik als Experiment

3. April bis 30. Juni 2019

Pablo Picasso gilt als Inbegriff des modernen Künstlergenies. Scheinbar mühelos bediente er sich aller Gattungen, Techniken und Materialien. Insbesondere die Druckgrafik bot ihm ein Experimentierfeld, auf dem seine Erfindungsfreude immer neuen Ausdruck fand. Die Ausstellung thematisierte Picassos innovativen Umgang mit Hoch-, Tief- und Flachdruck von den frühen Pariser Jahren bis ins Spätwerk.

Die Graphische Sammlung des Städel Museums widmete sich mit der Ausstellung „Picasso. Druckgrafik als Experiment“ speziell dem druckgrafischen Œuvre Pablo Picassos (1881–1973). Präsentiert wurden mehr als 60 Werke des Künstlers aus dem Bestand der Graphischen Sammlung, ergänzt durch einzelne Leihgaben aus dem Museum Ludwig, Köln, und aus Privatbesitz. Die Auswahl ließ Picassos gesamte druckgrafische Entwicklung von den frühen Pariser Jahren bis in sein Spätwerk anschaulich werden.

Ob Radierung, Kaltnadel, Lithografie oder Linolschnitt, mit nie schwindender Neugier und Virtuosität eignete sich Picasso unterschiedlichste druckgrafische Verfahren an und befragte auf immer neue, experimentelle Weise das einmal Gefundene. Die Ausstellung war nach den verschiedenen Drucktechniken gegliedert, die immer auch eng mit der Biografie des Künstlers verknüpft sind. Die grafische Folge „Suite Vollard“, die Picasso zwischen 1930 und 1937 schuf und mit der er die Vielfalt der Tiefdruck-Verfahren in Gänze künstlerisch ausschöpfte, erhielt einen eigenen Abschnitt in der Ausstellung.

Kuratorin Dr. Theresa Nisters (Städel Museum)

Städel Blog

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